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Große Owncloud Installation an der TU Berlin

Das Thema Cloud und Cloud-Speicher sind ja weiterhin topaktuell. Gerade im universitären Umfeld sind die Angebote bei denen die Daten nicht im europäischen Raum abgelegt werden und man nicht genau weiß, wer noch alles Zugriff auf die Daten hat, eigentlich nicht einsetzbar.

Die Tendenz geht daher an vielen Orten in Richtung der sogenannten Private Cloud, sprich man möchte natürlich die Vorteile eines Cloud-Dienstes nutzen, d.h. Verfügbarkeit der Daten auf vielen Geräten, die Daten werden synchron gehalten und gleichzeitig ist gemeinsame Arbeit bzw. Datenaustausch möglich.

Eine mögliche Lösung sieht dann so aus, dass universitäre Einrichtungen einen entsprechenden Dienst selbst betreiben: Die Daten bleiben in der Hochschule, die Cloudfunktionen stehen zur Verfügung. Eine aktuell beliebte Möglichkeit ist das mit der Software Owncloud umzusetzen. Damit testen derzeit einige Einrichtungen, an der TU Berlin ist man jetzt einen Schritt weiter gegangen und hat Cloudspeicher an der TU Berlin auf Basis der Owncloud produktiv genommen.

Studierende erhalten 10 Gigabyte Speicher, Mitarbeiter 50 Gigabyte, da wünsche ich dem Dienst viel Erfolg, aus meiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung, ein technisch vergleichbarer Service wie Dropbox und Co, datenschutzrechtlich aber einfach nicht mit den Problemen behaftet und unter Kontrolle eines Hochschulrechenzentrums.

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TU Berlin: Owncloud

Bildung

Open Access Journal iTeL

Letzte Woche wurde das Open Access Journal „iTel“ in Nachfolge der Zeitschrift für E-Learning gegründet. Auf dem „Gründungsfoto“ im Blog bei Peter Baumgartner findet man viele bekannte Gesichter aus der deutschsprachigen E-Learning-Szene (Claudia Bremer, Gabi Reinmann, Andrea Back, Anne Thillosen, Beat Döbeli Honegger, Martin Ebner, Olaf Zawacki-Richter, Theo Bastiaens, Peter Baumgartner, Burkhard Lehmann, Isa Jahnke), um sie alle einmal aufzuzählen.

Ein wichtiger Schritt und wie ich finde ein sehr gutes Signal hier mit einem richtigen Open Access-Titel an den Start zu gehen.

Die erste Ausgabe dürfen wir im Herbst nächsten Jahres erwarten, aktuell werden die nötigen organisatorischen Dinge „drumherum“ angegangen incl. Etablierung von Peer Review-Prozessen.

Mit dem Namen „iTeL“ bin ich noch nicht recht warm geworden – vermutlich bin ich jetzt zu lange hier im Hochschulrechenzentrum tätig, ich höre da immer „ITIL“ und das ist bei mir … nun sagen wir einmal „besetzt“.

Aber ich bin gespannt und wünsche viel Erfolg – wie Peter Baumgartner so schön schreibt kann man den Erfolg versuchen mit abzusichern, in dem man die Initiative z.B. finanziell unterstützt.

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Konferenz Qualität in der Lehre

Das BMBF richtet Anfang Juli in Berlin die erste Programmkonferenz im Rahmen des Programms „Qualitätspakt Lehre“ aus. Die Konferenz richtet sich in erster Linie an die in den Hochschulen verantwortlichen für das Programm.

Die Tagung ist hochkarätig besetzt, Ministerin Wanka macht die Eröffnung – vielleicht ist der Tagungshinweis für einige interessant.

Weitere Informationen auf den Seiten des BMBF

Gemeinsame Wissenschaftskonferenz: Mehr Geld für Hochschulen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) mit Sitz in Bonn hat auf ihrer Sitzung letzte Ende letzter Woche eine Fortschreibung (und Aufstockung) des Hochschulpakts beschlossen.

Bisher sind das erst einmal Ankündigungen und Absichtserklärungen – die Länder wollen in gleicher Höhe wie der Bund acuh mitfinanzieren. Wie so oft bleibt an dieser Stelle zu sagen: Hoffentlich wird das wenigstens auch in dieser Form umgesetzt, nicht dass sich die Bereiche das später schönrechnen und dann doch weniger zusätzliches Geld in die Hochschulen fließt.
(Als Mitarbeiter einer Hochschule habe ich natürlich einen etwas „gefärbten“ Blick, den ich an dieser Stelle auch nicht aufgeben mag – die Hochschulen brauchen dringend mehr Geld, vor allem im Hinblick auf as „Mehr“ an Studierenden, das uns in den nächsten Jahren erwartet).

Neben dem Hochschulpakt gab es auch Beschlüsse zur „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ und dem Bereich der Finanzierung der Unikliniken.

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Friedrich Jahresheft: Schule und Armut

Unter dem Titel „Schule und Armut – wenn Armut Schule macht“ ist im letzten Monat das Jahresheft des Friedrich Verlages erschienen. Nachfolgend die Presseinfo des Friedrich-Verlages – vielleicht ist das Thema und das Heft für einige unserer LeserInnen interessant:

„Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen haben nicht dieselben Chancen wie ihre Altersgenossen. Sie laufen in unserer Wissens- und Informationsgesellschaft Gefahr, an den Rand gedrängt zu werden. Wenn Armut mit Bildungsarmut einhergeht, trifft dies den Nerv der Schule. Ein Armutszeugnis  für die Bildungsgerechtigkeit. Diesem brisanten Thema widmet der Friedrich Verlag seine Jubiläumsausgabe: das Friedrich Jahresheft 2013. Ein Heft von hohem Informationswert, das sich kritisch mit dem Thema „Schule und Armut“ auseinandersetzt und Wege aufzeigt, den verhängnisvollen Kreislauf von Einkommens- und Bildungsarmut zu durchbrechen.

Kinder- und Jugendarmut sind keine Ausnahmeerscheinung und haben gravierende Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit der Schüler und den Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen werden täglich mit diesem Thema konfrontiert. Wie sollen Lehrkräfte damit umgehen, wie erkennen sie die Not der Armut und was können sie tun? Das Friedrich Jahresheft thematisiert, was Armut konkret für die Schule und den Unterricht bedeutet. Das Heft informiert über Armutsphänomene unserer Zeit, zeigt die damit verbundenen schulischen Risiken auf und bietet wertvolle Anregungen, betroffene Kinder und Jugendliche zu stärken. Praxisnahe Tipps und Unterrichtsbeispiele unterstützen und ermutigen Lehrkräfte, Armutsfolgen wie Bildungsbenachteiligung von Schülerinnen und Schülern erfolgreich entgegenzuwirken und neue Perspektiven zu eröffnen. Das Jahresheft „Schule und Armut“ wendet sich an Pädagogen aller Fächer und Schulformen. Das Heft erscheint beim Friedrich Verlag und ist über den Buchhandel sowie im Online-Shop unter www.friedrich-verlag.de erhältlich.“ (Quelle: Presseinfo Friedrich-Verlag)