
Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung von Bernd Graff, der sich immer wieder des Themas Computerspiele annimmt - und auch kontroversen Diskussion mit der "Gamer-Szene" nicht aus dem WEg geht.
In seinem aktuellen Beitrag schlägt er einen Bogen von der Comic-Diskussion in den USA der 60er und 70er Jahre hin zur aktuellen Debatte um Computerspiele, Medien und Gewaltdarstellungen.
Er nimmt auch deutlich Stellung zur Wirkungsforschungsdebatte und bezieht sich auf einen Vorschlag Hilary Clintons, die 90 Millionen Dollar zur Erforschung der Auswirkung von Medien-Wirkung fordert:
"Denn auch diese Studie wird sich einreihen in den disharmonischen Chor von Forschungsstimmen, von denen immer wenigstens eine mit wissenschaftlich fundierter Begründung belegt, warum das genaue Gegenteil der Fall ist. An dieser Kakophonie der Erkenntnisse hat sich auf dem Gebiet der Wirkungsforschung seit den Tagen der seligen Comic-Verachtung nichts geändert." (Quelle: Bernd Graff, Süddeutsche Zeitung)
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