
Hinter einem recht verqueren Titel schreibt SPIEGEL-Online über die
Problematik, die sich auch im Bereich Ganztagsschulen in Deutschland
zeigt. Im Kometenzgerangel zwischen Bund und Ländern verkommen die
Länder immer mehr zu reinen Blockierern.
Oft geht es nicht mehr um die Sache (z.B. Nachmittagsangebote an Schulen, Renovierung etc.) sondern um die Abwehr der "Einmischung" des Bundes. Und so verzichtet mancher Landesfürst lieber auf Geld aus Berlin. Auszubaden haben diese trotzige Haltung in erster Linie die Schulen vor Ort (und natrülich alle an ihr Beteiligten: Schüler, Lehrer, Eltern usw.). Hier könnte man das Geld dringend gebrauchen, egal wer es gibt.
Bei der auch inhaltlichen Kritik des Spiegel-Artikels an mancher Umsetzung einer Ganztagsschule, muss man allerdings dagegenhalten, dass es ja auch durchaus sinnvolle Umsetzungen gibt. Im Bonner/Rhein-Sieg Raum wird momentan beispielsweise der Ausbau von Ganzstagsschulen massiv vorangetrieben.
Und Nachmittagsbetreuung heißt nicht zwingend, dass diese von Lehrern erbracht werden muss. Hier eröffnen sich Felder für neue Kooperationen und auch Betätigungsfelder für Schulsozialarbeit.
Und die lokale Kultur miteinzubeziehen über Vereine, Musikschule etc. und koordinierte Angebote zu erbringen ist sicher kein Fehler.
Lesen Sie den ganzen Text im Spiegel:
Ganztagsschulen: Der Milliarden-Bluff
Chinesisches Sprichwort