
Der Verlag Gruner + Jahr kauft das Fußballmagazin "11 Freunde". Innerhalb von zehn Jahren schaffte es das Blatt vom Wohnzimmer-Fanzine zur etablierten Marke, ohne dabei seine Identität zu verlieren. Das Rezept: Fußball pur. Keine Mätzchen. Schöne Fotos. Leidenschaft für das Spiel.
"Das Erstaunliche am Aufstieg von 11 Freunde ist, dass diesen Erfolg kein präpotenter Manager mit eckiger Beraterbrille ermöglicht hat, der angeblich alles weiß über die Wünsche des Lesers. Es waren vor allem Romantiker wie der junge Köster (Jahrgang 1972), die das Blättchen mit Schöpfer-Passion geformt und verbessert haben. [...]
Das Besondere an 11 Freunde ist aber auch die Tollkühnheit, einen Verein wie Rot Weiß Oberhausen ein Jahr lang zu begleiten und daraus eine 28 Seiten lange Titelgeschichte mit 23 Fotos zu basteln. So etwas gab es früher in Europa nur bei der schwedischen Fußballzeitschrift Offside."
Der ganze, sehr schön geschriebene Artikel Interview mit der Eckfahne von Hans Leyendecker in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung
Stanislaw Jerzy Lec