
Computer und Internet sind aus dem Studium nicht mehr wegzudenken. Doch wofür nutzen Studierende das Internet? Und: Inwiefern nutzen Studierende neben Facebook, Amazon, Egoshooter, Youtube und Wikipedia das Internet für das Studium?
Um dies herauszufinden wurden für die Studie „Die Entmystifizierung eines Phänomens – Die Generation Y?! ‘Recruiting the Next Generation’“ 2 098 Studierende aus 23 Städten (20 Hochschulen) befragt.
"Die Hälfte der 32 abgefragten Internet-Funktionen waren der Mehrheit der Studierenden nicht bekannt bzw. wurden nicht benutzt. Darunter fielen alle Anwendungen, die sich beim Lernen zur Unterstützung von Recherchen, für die Strukturierung von Informationen, das Schreiben und das kollaborative Lernen gut eignen würden (Social Bookmarking, Webkonferenz, Wikis schreiben, Virtueller Klassenraum, Podcast etc.). Bei den Medien stellte sich Musik als Hauptnutzung heraus, Video, Fotos und Film sowie Internetradio sind die zweithäufigste Nutzungsart, während Podcasts, Internet-TV, Games und Weblogs überwiegend nicht genutzt werden."
E-Mail ja - virtuelle Seminare nein
Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Studierenden wünscht sich einen gemäßigten Medieneinsatz im Studium. Während Kommunikationsfunktionen wie Email und Chat eine hohe Zustimmung erhalten, lehnen 78 Prozent der Befragten virtuelle Seminare ab.
Der ganze Artikel Chatten, recherchieren, shoppen - auch lernen? in der Online-Ausgabe von Forschung & Lehre
Giovanni Guareschi