
Wie gut können Schüler Deutsch und Englisch? Die Zeit hat sich mit drei Bildungsforschern über faszinierende und entmutigende Schülerleistungen unterhalten.
"Pant: Interessanter aber ist der detaillierte Blick in die Länder, zum Beispiel im Englischen.
ZEIT: Warum?
Pant: Da sind die Probleme teilweise dramatisch, und zwar insbesondere in den neuen Ländern und in den nicht gymnasialen Schulformen. Selbst in Sachsen, beim Lesen in Deutsch fast der Primus, scheitert mehr als ein Viertel der Schüler in Englisch am Kompetenzminimum. Noch schlimmer sieht es in Brandenburg aus. Dabei sollte eigentlich niemand die Schule verlassen, der dieses Minimalniveau nicht beherrscht. Doch in dem Jahr, das den Neuntklässlern noch bis zum mittleren Abschluss bleibt, holen viele diese Defizite nicht mehr auf."
Das ganze Interview "Kaum etwas gelernt" in der Online-Ausgabe der Zeit
Miguel de Cervantes