
Morgen findet in Berlin der "Bildungsgipfel" statt. Dann trifft sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder, um zu beraten, wie das beim letzten Treffen vereinbarte Ziel, bis 2013 zehn Prozent des Bruottinlandsproduktes für Bildungs zu investieren, zu erreichen sei. Angesichts knapper Kassen blocken die Länder ab. Die Zeichen stehen auf Konfrontation.
"Versprechen von Ministerpräsidenten sind in Notzeiten nicht viel wert, wie etwa das Beispiel Schleswig-Holstein zeigt. Im vergangenen Jahr hat sich Ministerpräsident Peter Harry Carstensen seine Zustimmung zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz noch mit finanziellen Zusagen aus Berlin erkauft, nun plant die schwarz-gelbe Regierung zur Sanierung des Haushalts 2.300 Studienplätze zu streichen. Etwa den gesamten Studiengang Medizin in Lübeck. "Das habe nichts mit der Qualität zu tun, hat uns der Wissenschaftsminister versichert", erzählt Uni-Präsident Peter Dominiak. Klaus Erich Pollmann, Rektor der Universität Magdeburg im ähnlich finanzschwachen Sachsen-Anhalt, gruselt es bereits: "Wenn die mit der Schließung der Lübecker Medizin durchkommen, ist morgen überall Lübeck." "
Der ganze Artikel Wer sich bewegt hat schon verloren in der Online-Ausgabe der taz
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