
Vor ein paar Monaten hätten wir es Familienministerin Ursula von der Leyen fast noch geglaubt: Die Geburtenrate in Deutschland sei im vergangenen Jahr gestiegen und das natürlich wegen ihrer vorbildlichen Familienpolitik. Doch die ersten kritischen Stimmen konnte man damals schon vernehmen und jetzt sprechen Zahlen eine eindeutige Sprache.
Und diese könnte eindeutiger nicht sein: Die Geburtenrate ist nämlich noch nicht einmal gleich gebliebenen im Vergleich zum Vorjahr, sie ist sogar noch gesunken.
"Auf 1000 Einwohner seien 8,2 Neugeborene gekommen. Das war noch einmal weniger als 2007, als die Geburtenziffer mit 8,3 schon klar unter dem europäischen Durchschnitt lag. Insgesamt wurden in Deutschland 2008 675 000 Kinder geboren. Im Durchschnitt stieg die Geburtenziffer in der EU zuletzt von 10,6 auf 10,9. Insgesamt kamen in der EU 5,4 Millionen Babys zur Welt."
Ein Beweis dafür, dass sich Familienpolitik um mehrere Faktoren kümmern muss. Die Einführung des Familiengeldes reicht wohl nicht aus, um die Geburtenrate nach oben zu befördern.
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Geburtenraten im Vergleich: Die Deutschen bekommen die wenigsten Babys
Das Gute bleibt ewig gut, aber das Schlechte wird durch das Alter immer schlechter.
Johann Heinrich Pestalozzi