
Die WAZ-Gruppe strukturiert seit einiger Zeit komplett um, nun gibt es Pläne eine "Tabloid-Zeitung" auf den Markt zu bringen, um vor allem auch neue junge Leser zu gewinnen.
Bisher beschäftigte sich die WAZ-Gruppe bei ihrer Neustrukturierung hauptsächlich mit den Redaktionen:
"Nachdem das Unternehmen die Redaktionen seiner NRW-Regioanlzeitungen umstrukturiert hat, wobei rund 300 Stellen gestrichen wurden, soll es nun auch in den Bereichen Verwaltung und Vermarktung Veränderungen geben."
In letzter Zeit wird viel über die Zukunft der klassischen Zeitungen diskutiert, wobei manche soweit gehen, eine Zukunft ohne dieses Medium vorauszusagen. Ein Überleben der Zeitungen setzt sicher eine gewisse Umstrukturierung voraus, denn die wenigsten jungen Menschen haben etwa ein Abonnement einer regionalen Tageszeitung. Dieses gehörte bei deren Eltern-Generation ganz selbstverständlich zum Leben. Eine Idee junges Publikum anzusprechen, ist das Einführen eines "Tabloid-Formats".
"Mit einer Pendler-Zeitung im Tabloid-Format will der Verlag neue Zielgruppen ansprechen und vor allem junge Leute an das Medium Zeitung heranführen."
Ob sie tatsächlich kommt, steht noch nicht fest. Bisherige Versuche in anderen Städten überlebten immer nur kurzzeitig. Auch wenn reticon ein Online-Magazin ist, sind wir doch auch ein Anhänger des klassischen Journalismus. Denn was das Internet dem klassischen Medium Zeitung an Schnelligkeit voraus hat, macht eine gute Tageszeitung durch Regionalität und Recherchearbeit wieder wett. Insofern sind diese unterschiedlichen Medien keine Konkurrenz, sondern können sich in ihrer Arbeit gut ergänzen.
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Für Pendler: WAZ denkt an neue Tabloid-Zeitung
Friedrich Nietzsche