
Vielleicht doch lieber Jogging statt Gehirn-Jogging?
Offensichtlich fühlen sich einige Fachleute dazu aufgerufen, Menschen vor sinnlosen Produkten zu warnen:
"Hirnjogging, Hirnpillen, Hirn-Food: Von Produkten, die unsere grauen Zellen auf Trab bringen sollen, profitieren nur die Hersteller, nicht aber unsere Gehirne. Das schreiben zumindest 30 führende Neurowissenschaftler, Psychologen und Altersforscher in einer gemeinsamen Erklärung."
Ein weiteres Kapitel im großen Buch der leider nicht belegbaren Heilsversprechen, besonders perfide, wenn es um Alzheimer oder Demenz geht:
"Die Empfehlung der Wissenschaftler: Nur Produkte kaufen, die sich auf wissenschaftliche Belege stützen können. Und vor allen Dingen Misstrauen gegenüber Heilsversprechen in Sachen Alzheimer und Demenz."
Die einzige gute Nachricht der Experten ist:
"Wissenschaftler haben herausgefunden, dass regelmäßiges moderates Bewegungstraining die Durchblutung des Gehirns stärkt und die Bildung neuer Blutgefäße und Nervenzell-Verbindungen fördert", schreiben sie. Bewegung verbessere Aufmerksamkeit, Denkprozesse und das Gedächtnis."
Mein Fazit: das gesparte Geld in Jogging-Klamotten investieren und vielleicht des öfteren mal die Logik und den gesunden Menschenverstand befragen. Geistig fit zu bleiben, schadet wohl nicht, dazu bedarf es aber keiner Pillen sondern eher guter Bücher etc. Mit den wirksamen Mittelchen ist es wohl so ähnlich wie es U. Pollmer mal für Diäten sarkastisch beschrieb:
Wenn es eine Diät gäbe, die bei vielen Menschen wirken würde, warum geistern dann so viele angeblich wirksame durch den Blätterwald und wieso kommen jedes Jahr neue hinzu...
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Leistungsverbesserung: Gehirn-Jogging ist nutzlos
Mary-J.Bridge