
Thomas Kerstan in der ZEIT über Fremsprachenunterricht an Grundschulen - mit einem recht vernichtenden Fazit.
Kerstan kritisiert sehr deutlich die bildungspolitische Entwicklung, die zu Fremdsprachenunterricht an Grundschulen geführt hat. Für ihn ist das eine "Modewelle" bzw. eine "Pseudoreform". Seiner Meinung nach gibt es wichtigere Probleme in er Grundschule, die es aktuell zu lösen gibt:
"Falls es eines Tages durchdachte Konzepte und gut ausgebildete Lehrerinnen gäbe, dann spräche prinzipiell nichts gegen Fremdsprachenunterricht an der Grundschule, wenn neben dem Lese- und Schreibunterricht, dem Mathematik- und Naturkundeunterricht, dem Sporttreiben und Musizieren noch Zeit bleibt. So wie er heute betrieben wird, ist er reine Zeitvergeudung." (Quelle: ZEIT)
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Grundschule: Pleite für frühen Fremdsprachenunterricht
St. Lec