
Die Kluft zwischen Arm und Reich hat sich in Deutschland seit der Jahrtausendwende im internationalen Vergleich deutlich stärker geöffnet als in den meisten anderen Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Dies geht aus der gerade veröffentlichten OECD-Studie "Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?" hervor.
"Die OECD macht mehrere Entwicklungen für die Zunahme von Einkommensungleichheit und Armut in Deutschland verantwortlich. Seit Mitte der neunziger Jahre hätten sich die Löhne und Gehälter drastisch auseinander bewegt. Außerdem trage in der Bundesrepublik die Arbeitslosigkeit mehr als in den meisten OECD-Ländern zur ungleichen Einkommensverteilung bei"(Spiegel)
Als eine entscheidende Maßnahme zur Gegensteuerung nennen die Autoren der Studie "eine Bildungspolitik, die Jugendliche auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet".
Der ganze Artikel Soziale Ungleichheit in Deutschland wächst rasant in der Online-Ausgabe des Spiegel
"Growing unequal?" Webseite der OECD mit weiterführenden Informationen zur Studie
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