
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung dokumentiert heute Beispiele des Lehrermangels in der von Bundeskanzlerin Merkel ausgerufenen "Bildungsrepublik". Pensionierungswelle und nicht genügend Nachwuchs in den Mangelfächern führen zu einem nationalen Arbeitsmarkt, auf dem die Länder um die wenigen qualifizierten Kräfte konkurrieren. Dabei bleiben Schulen in unattraktiven Regionen oft auf der Strecke und Eltern müssen sehen, wie sie sich selbst helfen.
"Der erste Lehrer auf der Stelle der ausgeschiedenen Klassenlehrerin geht nach vier Wochen aus familiären Gründen in die Schweiz. Die zweite Kraft, eine Frau, verabschiedet sich nach zwei Wochen nach Berlin, wo sie mehr Geld bekommt und eine unbefristete Stelle. Die dritte Lehrerin tritt ihren Dienst gar nicht erst an, wegen der Entfernung. Das Schulamt kann keinen Ersatz stellen. "Suchen Sie sich selber einen Lehrer", habe es dann geheißen."
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Octavio nach Schiller