
Interview mit Prof. Gerald Hüther (Neurobiologie) in der Süddeutschen Zeitung über Schulstress etc.
Das Interview ist in der SZ Wissen erschienen und ist parallel jetzt auch online verfügbar.
Zu Beginn trennt er ganz interessant zwischen Aufgaben und Pflichten.
"Aus der Perspektive des Kindes - und das ist die einzige, die in diesem Zusammenhang zählt - gibt es nur Aufgaben, die es sich selbst sucht. Wenn Eltern oder Erzieher zu wissen glauben, was das Beste für das Kind ist, sind das lediglich Pflichten, die das Kind nicht für sich, sondern für seine Eltern erfüllt." (Quelle: SZ)
Und ein Satz ist ganz wunderbar, den sich viele Eltern einmal aufschreiben sollten:
"Aus neurobiologischer Sicht ist das freie Spiel das beste Training für Kindergehirne überhaupt, für die Entwicklung der Persönlichkeit ist das ganz entscheidend." (Quelle: SZ)
Dabei wird das "freie Spiel" oft doch sehr unterschätzt - viele Eltern beschweren sich ja geradezu, wenn einmal nicht "gefördert" wird "die spielen ja nur"
Auch ansonsten gehe ich in vielen Punkten als Pädagoge mit dem Neurobiologen völlig d'accord. Unsere Aufgabe ist es nicht das Kind zu motivieren - das motiviert sich schon selbst, wir sollten viel mehr darauf achten, die Motivation, die das Kind mitbringt nicht zu zerstören.
Ein lesenswertes Interview:
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J.F. Kennedy