
Studierende trinken immer mehr
22.01.2008Alkoholiker mit Diplom? Wie "Die Welt" berichtet, ergibt eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim in Kooperation mit der Universität Münster, dass fast die Hälfte aller männlichen Studierenden regelmäßig viel Alkohol trinkt und darüber auch ihr Studium vernachlässigt. Jeder Fünfte Befragte leide an "mindestens einer psychischen Störung".
Die Gründe seien vielschichtig. Alkoholkonsum sei gesamtgesellschaftlich aber insbesondere in der Studierendenschaft akzeptiert und als "Folklore" dieses Lebensabschnitts anerkannt. Zudem sei Alkohol leicht zugänglich. Jedoch habe sich die Entwicklung verschärft:
"Europa sei heute der Kontinent mit dem höchsten Pro-Kopf-Konsum von Alkohol in der Welt. Das habe im vorigen Jahr eine EU-Umfrage ergeben. "Noch Mitte der 50er-Jahre war der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland erheblich niedriger als heute", sagt Bailer. Weil Konsummengen und -gewohnheiten bei Studenten jedoch eng damit zusammenhängen, wie und wie viel in einer Gesellschaft überhaupt getrunken werde, sei die aktuelle Entwicklung wirklich "alarmierend".
Der ganze Artikel "
Bierselige Wissenschaft" in der Online-Ausgabe der Welt
Zum Thema auch:
Studienfach Schnaps in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung
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