
Im Spiegel berichtet Konrad Lischka über die perfiden Methoden, mit denen Neulinge in der Web 2.0-Welt versuchen an Mitglieder zu kommen: Sie spähen Mail-Kontakte neuer Mitglieder aus oder erlauben es, Profile über ahnungslose Bekannte anzulegen. Mit dieser Methode wird versucht an Privat-Daten zu kommen, um Werbung zu personalisieren.
So werden dann Profile in anderer Menschen Namen angelegt, die dann eine Begrüßungsmail mit dem Hinweis bekommen, dass ein Profil unter ihrem Namen angelegt wurde.
"Natürlich wird da jeder neugierig, was Bekannte über einen geschrieben haben. Und wer dann ein Profil wie das von Paul entdeckt, wird sofort an der Klarstellung arbeiten - und so den Traffic bei Yahoos neuem soziales Netzwerk befeuern.
Klicks dank Fummeleien an Profilen anderer - dass das der Plan ist, beschreibt Chefentwickler Will Aldrich im Begrüßungseintrag des Mash-Blogs. Das Angebot unterscheide sich von anderen dadurch, dass man Profile für andere anlegen, sie sogar nachträglich verändern könne - eine Freigabe vorausgesetzt. Diese neue Vermarktungsstrategie von Yahoo Mash ist deutlich aggressiver als die bisheriger Angebote des Konzerns - eine Folge des immer härter werdenden Kampfs um Aufmerksamkeit und Marktanteile im Mitmachnetz."
Lesen Sie den ganzen Artikel Die fiesen Tricks der MySpace-Nachahmer in der Online-Ausgabe des Spiegel
Ulrich Erckenbrecht