
Thomas Pany schreibt in Telepolis über einen neuen "Trend" in den USA, der weg von Laptopklassen geht und Schülerinnen und Schüler wieder mit Papier und Stift arbeiten lässt.
In Deutschland sind sogenannte Notebookklassen ja weiterhin hoch im Kurs - wir hatten unlängst recht kritisch darüber berichtet und wurden mit unsanfter Kritik nicht gerade verschont.
Daher ist es interessant zu lesen, dass sich der Trend in den USA, die ja angeblich immer ein paar Jahre voraus sind, nun beginnt umzukehren. Die Gründe sind recht einfach zusammenzufassen: Zu teuer bei zu geringen Erfolgen.
"Die Lehrer werden diesem Missbrauch anscheinend nicht Herr und haben andrerseits große Mühe, Laptops in ihre didaktisches Programm einzubeziehen. Darüberhinaus sollen viele Geräte in Reparatur sein. Wie die Schulen beklagen, ist die Wartung ein kostenintensiver Posten in einem ohnehin sehr teuren Projekt, das bislang kaum messbare positive Ergebnisse gebracht habe. In keinem der üblichen Standardtest hätten Schüler mit Computer gegenüber solchen ohne Computer deutlich besser abgeschnitten" (Quelle: Telepolis)
Dabei kann sicherlich über die Gründe diskutiert werden, Thomas Pany beginnt diese Diskussion auch in seinem Artikel. Ein "Misserfolg" von Computerklassen kann sicherlich auch darin liegen, dass Lehrer (und auch Schüler) noch nicht soweit sind, dass die Einbettung in didaktische Szenarien noch nicht weit genug fortgeschritten sind etcpp.
Gleichzeitig fehlt es sicher auch im Bereich Evaluation und es ist auch fraglich, was eigentlich die bisherigen Tests messen und ob sie den Erfolg der "Laptopklassen" auch erfassen können. Aber dass auch hierzulande eine Diskussion um das Thema notwendig ist, zeigt der Artikel ganz deutlich.
Lesen Sie den ganzen Artikel in Telepolis:
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Manfred Hausin