
"Ja. Zurzeit lese ich den Ratzinger, bin schon auf Seite 200, etwa. Ich hab’ mir gedacht, das muss ich schon lesen. Weil, wenn er’s schon schreibt..." erklärt Gerhard Polt im Gespräch mit der SZ zu seinem 65. Geburtstag.
Auch zum Thema "Bildung" hat Polt Kluges zu sagen:
"Die Leute werden heute immer gescheiter und älter, bis sie in einen Beruf kommen. Neulich habe ich einen jungen Menschen kennengelernt, der hat gerade das zweite Staatsexamen gemacht und ist jetzt 30 Jahre alt. Jetzt hat er noch zwei Jahre Praktikum vor sich. Und wenn er keinen Einser hat und nicht Staatsanwalt oder Richter werden kann, dann geht er zu einer Versicherung. Wenn er Pech hat, hockt er hinter einem Bildschirm und bearbeitet die Kratzer von Autos. Und dafür hockt der 32 Jahre in der Schule. Eigentlich unglaublich."
Wohl wahr. Wir gratulieren ganz herzlich und empfehlen dringend die beiden Meisterstücke Der Standort Deutschland und Attacke auf Geistesmensch!
Das ganze Gespräch in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.
Bernard Shaw