
Der Mathematiker Perelmann hat eine der höchsten Auszeichnungen bekommen - bzw. hätte sie bekommen sollen.
Aber er wollte sie schlicht nicht haben und das dazugehörige Geld auch nicht. Der russische Mathematiker mag die Öffentlichkeit nicht und lebt nach Medienberichten sehr zurückgezogen in St. Petersburg.
Angeblich hat Perelmann eines der größten ungelösten Probleme der Mathematik gelöst, die Poincaréé-Vermutung. Das Problem und die Lösung ist allerdings so komplex, dass nur eine gute Handvoll an Mathematikern weltweit die Lösung vielleicht nachvollziehen können.
Eigentlich eine schöne Geschichte für die Medien, doch umso lästiger, dass sich der Mann nirgends blicken lässt.
Besonders schön sieht man das am verwendeten Foto, das nun überall abgedruckt wird. Es ist immer dieselbe Aufnahme, mal wird DPA, mal AP als Quelle angegeben. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben auch die Nachrichtenagenturen das Bild aus Wikipedia. Dort ist die Lizenz momentan allerdings unklar, evtl. stammt es vom MIT.
Lesen Sie den ganzen Artikel:
Netzeitung: Mathe-Genie verschmäht Millionen-Preis
Friedrich Nietzsche