
Susanne Gaschke schreibt im Rahmen der Sonderseite "Kindergartenkonzepte" über das sich wandelnde Bild von Kindergärten.
Der Artikel spricht viele einzelne Aspekte an, die momentan diskutiert werden und stellt diese ersteinmal jenseits aller wissenschaftler und pädagogischer Diskussionen vor. Diese Herangehensweise tut dem Thema ersteinmal durchaus gut.
Denn es stellen sich natürlich die großen "Fragen": Was ist Erziehung, was ist Bildung, was "soll" ein Kind lernen - lernen Kinder nicht immer etc.?
Es geht also eher um "geplantes" oder arrangiertes Lernen:
Aber auch die wissenschaftlichen Diskussionen komme im Laufe des Artikels zum Tragen und eröffnen quasi die grundlegende Debatte und in diese sollen sich auch die Eltern einmischen und nicht alles hinnehmen, was da "gut" für ihre Kinder sein soll:"Wie viel unverplante Kindheit, wie viel »wildes« Aufwachsen, wie viel Spielidylle brauchen Drei- bis Sechsjährige? Und wie viel zielgerichtetes Training? Geht es nicht ein bisschen weit, wenn die Unternehmensberatung McKinsey »Kindergartenpflicht für Kleinkinder!« fordert und die Bertelsmann Stiftung »Zweisprachigkeit, mathematische und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen, Umgang mit Medien« schon für unter Dreijährige empfiehlt?" (Quelle: ZEIT)
Lesen Sie den ganzen Artikel:"Trotz aller Zeitnot sollten sich Eltern, wo es irgend geht, auch in die Diskussion des theoretischen Überbaus einmischen, der ihnen mit der Praxis serviert wird. Wer heute sein Kind in eine Tagesstätte gibt, muss eine Menge Ideologie schlucken: Er akzeptiert, dass Erzieherinnen Dreijährige »partnerschaftlich« behandeln wollen – egal, ob diese Augenhöhe zwischen Kindern und Erwachsenen wirklich wünschenswert ist." (Quelle: ZEIT)
Salvador DalÃ