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StampIT Home - Teil2

reticon-Report von Roger Sennert -- [15.08.2004]

Es sind nun bereits mehrere Wochen vergangen, seit ich zuletzt über meine Erfahrungen mit der Deutschen Post AG geschrieben habe. Ich möchte unsere Leser jedoch nicht im Unklaren lassen und berichten wie es denn weiter ging. Wir erinnern uns: Ich wollte einfach die neue Software StampIT Home bei der Post bestellen und bin dabei auf einige Probleme gestoßen. Man mag es nach den vorherigen Erfahrungen kaum glauben, aber ich erhielt nach relativ kurzer Zeit wirklich eine Antwort. Dort erklärte man mir, dass das Onlinesystem nun mal so sei, dass man eine Mindestbestellwert von 20 EUR hätte. Dafür wären halt die Versandkosten relativ gering. Andere Onlineanbieter hätten gar keinen Mindestbestellwert und dafür höhere Versandkosten. Es wäre bedauerlich, dass es ausgerechnet StampIT Home treffen würde, könnte aber auch nicht extra dafür geändert werden. Nun es mag zwar stimmen, dass es Versandhändler gibt, welche überzogene Versandkosten haben, jedoch haben die meisten einen guten Mittelweg gefunden, welcher auch von den Kunden akzeptiert wird. Und dass es auch komplett anders gehen könnte, haben wir dann im Laufe des Tests dieser Software feststellen müssen. Es würde völlig ausreichen, die Software online zum Download zu stellen. Zumal es sich ja um eine Online Frankiersoftware handelt. Denn solange man die Software nicht aktiviert hat, läuft diese im Demomodus. Und bei der Aktivierung kann man die Software ordnungsgemäß erwerben. Aber warum sollte man es den Kunden einfach machen?

Nach einem weiteren, kurzen Mailwechsel mit der Pressestelle stellte diese uns eine Version kostenlos zu Verfügung. Diesen Test wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Nach der reibungslosen Installation ist erstmal ein Neustart des Rechners zwingend notwendig! Ohne diesen werden Sie die Software nicht ans Laufen bekommen, da einige Komponenten dabei sind, welche erst dann wirksam werden. Wenn der Rechner wieder da ist, kann es weiter gehen. Die Software befindet sich nun - wie eingangs bereits erwähnt - im Demomodus. Man kann alle Funktion der Software in Ruhe ausprobieren und testen. Also eigentlich ideal zum Download - aber gut, lassen wir das. Wehmutig werden die Nutzer von anderen Internetbrowsern jedoch entdecken müssen, dass alle Links aus der StampIT Software immer im Internet Explorer aufgehen. Dies ist keine böse Absicht, sondern systembedingt. Die Software selber ist ein Plug-In, welches den IE nutzt. Als gut gelungen kann man die Anwender-Tipps bezeichnen. Auch ansonsten bietet die Software eine gut Benutzerführung - sofern man sich daran gewöhnt, dass es eben eigentlich eine "Webseite" ist.

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Woher kommt der Begriff "Stichprobe"?

Aus dem Warenhandel: Man sticht mit einer Sonde in eine Lieferung und untersucht den Stich.
Aus der Erzverhüttung: Man probt den Anstich an mehreren Stellen des glühend heißen Ofens.
Vom Kartenspiel: Bei Streitigkeiten durfte ein ausgewählter Stich erneut eingesehen werden.
Aus der Statistik: Ein repräsentatives Subset von Zahlen wird als Stich bezeichnet.

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