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juleiqua Ferienfreizeit-Hotline

reticon-Report von Martin Ragg -- [01.06.2004]reticon-Report

reticon Was ist das #institut juleiqua?
Robert Hotstegs Das #institut juleiqua heißt mit vollständigem Namen "Institut für Jugendleiter und Qualifikation e.V.". Es ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Düsseldorf. Im #institut haben sich hauptamtliche und ehrenamtliche Jugendleiter zusammengeschlossen und bemühen sich, die Arbeit von Jugendleitern zu unterstützen und für ihre bessere Ausbildung zu sorgen. Dabei arbeitet das #institut trägerübergreifend und überregional. Wichtig ist uns, dass jede/r Jugendleiter/in von unserer Arbeit profitieren kann. Man muss nicht Mitglied im #institut juleiqua sein (obwohl die Mitgliedschaft nicht mit einem Mitgliedsbeitrag verbunden ist) und sich auch nicht sonst irgendwo anmelden oder registrieren. Jeder, der auf der Internetseite www.juleiqua.de vorbei schaut, ist schon mittendrin in unserer Arbeit. Und wenn einem Jugendleiter eine Idee gefällt, dann darf er sie gerne für seine Arbeit nutzen. Er darf also auf "Praxishefte" oder Schulungsmaterialien zugreifen, sich um kostenlose Spielepakete für Ferienfreizeiten bewerben oder im Sommer die #juleiqua-Ferienfreizeit-Hotline anrufen.


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Woher stammt die Idee, solch eine Hotline einzurichten?
Robert Hotstegs Die Idee der Hotline ist nicht ursprünglich im #institut juleiqua entstanden. Es gibt schon viele Träger, die eine derartige Hotline anbieten. Da steht der Pfarrer in der Kirchengemeinde als Ansprechpartner zur Verfügung oder ein Jugendreferat ist über eine eigene Nummer rund um die Uhr für die Ferienfreizeiten aus seinem Bezirk erreichbar. Neu ist an der #juleiqua-Hotline, dass sie sich nicht an bestimmte Träger, nicht nur an Mitglieder eines Vereins und auch nicht nur an Freizeiten bestimmter Regionen richtet. Diese Idee ist im Winter in einem Austausch von verschiedenen Jugendleitern entstanden und wohl typisch für uns, denn das #institut juleiqua hat sich zum Ziel gesetzt, zu einer besseren Qualifizierung von Jugendleitern beizutragen - egal wo, wann und für wen diese tätig sind. Das bedeutet auch, dass die Hotline beinahe drei Monate aktiv sein wird. Vom 19.06. bis zum 11.09. dauern schließlich die Sommerferien in den unterschiedlichen Bundesländern.

reticon Wer wird sich um die Hotline kümmern, wie viele werden dort verfügbar sein, bzw. mit welchem "Andrang" wird gerechnet?
Robert Hotstegs
Das Team der Hotliner/innen wird aus ca. 8 - 10 Mitgliedern aus dem #institut juleiqua bestehen. Das sind zum einen Pädagogen, die auch hauptamtlich in der Jugendarbeit tätig sind. Dies sind z.B. Leiter/innen von Jugendfreizeiteinrichtungen oder auch ein Stadtjugendpfleger. Darüber hinaus gehören auch Nicht-Pädagogen zum Team, die aber bereits über vertiefte Jugendarbeits- und Ferienfreizeiterfahrung verfügen. Uns war es sehr wichtig, dass auch solche Hotliner eingebunden werden. Wir haben allerdings darauf geachtet, dass jeder über ausreichend Jugendarbeits- und Freizeiterfahrung - nicht nur als Jugendleiter, sondern auch als Verantwortlicher verfügt - und auch sichergestellt, dass die Hotliner auch Schulungserfahrung und ähnliche Zusatzqualifikationen erworben haben. An der Hotline sitzt schließlich immer ein/e Hotliner/in. Sie oder er nimmt die Anrufe entgegen und koordiniert die sofortigen Rückrufe. Sollte es einmal "eng" werden, kann auf die übrigen Hotliner zurückgegriffen werden. Wir gehen aber für 2004 davon aus, dass jeweils ein/e Hotliner/in die Nachfrage bewältigen kann. Übrigens: die Hotliner/innen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Nach einem Anruf wird also weder der Träger noch der Leiter der Ferienfreizeit oder sonst jemand von dem Gespräch erfahren. Wir dokumentieren die Anrufe aber natürlich um z.B. zwei Tage später darauf zurückgreifen zu können, wenn ein Jugendleiter noch einmal anruft, nun aber ein anderer Hotliner zurückruft.

reticon Gibt es so etwas wie "klassischen Probleme"?
Robert Hotstegs
Nein, die gibt es wohl nicht. Jeder Jugendleiter kann von seinen Ferienfreizeiten ganz unterschiedliche Probleme berichten. Da ist die Kinderfreizeit, die schlagartig einer Magen-Darm-Infektion zum "Opfer" fällt und im Bett liegt, inklusive Betreuer. Da gibt es den Jugendlichen, der über Nächte hinweg versucht aus dem Zeltlager abzuhauen. Und da gibt es auch Streitigkeiten und Unsicherheiten im Leitungsteam einer Ferienfreizeit, die zu einem echten Problem für alle Beteiligten werden können. Diese Liste ließe sich natürlich unendlich fortsetzen. Wir sind also auf vielfältige Problemsituationen vorbereitet und stellen den Hotlinern ein dementsprechendes Informationspaket zur Verfügung. So sollte es möglich sein gemeinsam (!) mit dem Anrufer eine Problemlösung oder Ideen für einen Umgang mit der jeweiligen Situation zu entwickeln. Es geht nicht darum, dass die Hotline Entscheidungen für eine Ferienfreizeit trifft, sie soll vielmehr ein offenes Ohr und Ruhe bieten - denn beides kann im Hektik einer Ferienfreizeit schnell fehlen.reticon-Report

reticon Da für den Anrufer ja kaum Kosten entstehen, wie wird das Telefon finanziert?
Robert Hotstegs Es stimmt. Für den Anrufer entstehen beinahe keine Kosten, da er uns nur einmal anrufen muss und wir sofort zurückrufen. Diese Gesprächskosten übernimmt freundlicherweise die Firma Eplus, die uns auch die Rufnummer und das "Hotline-Handy" zur Verfügung stellt. Wir sind sehr froh, für ein derartiges Projekt eine solch umfangreiche Unterstützung zu erhalten. So müssen die Jugendleiter, die die Hotline anrufen, sich also auch keine Sorgen um ihre Telefonrechnung machen.


 reticon Wer unterstützt sonst die Hotline?
Robert Hotstegs
Die Hotline wird auch ideell unterstützt. Annegret Krauskopf ist Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie im Landtag NRW und hat spontan die Patenschaft für die Hotline übernommen, als wir ihr von dieser Idee berichtet haben. Mit ihr haben wir auch vereinbart, im Herbst gemeinsam die Ergebnisse zu sichten und auch darauf zu schauen, welche Verbesserungen in der Jugendleiter-Ausbildung möglich wären und in welcher Form eine Hotline für die kommenden Jahre angeboten werden sollte.


 reticon Wo kann man mehr über die Arbeit der Hotline erfahren?
Robert Hotstegs
Am schnellsten kann man sich im Internet unter www.juleiqua.de/hotline erkundigen. Dort haben wir einerseits Informationen zum Download bereitgestellt (zum Beispiel eine "Was nun? Was tun? - Karte" mit weiteren nützlichen Hotlines), andererseits aber auch Artikel über den Hintergrund der Hotline verfasst. Nach und nach stellen wir dort auch die Hotliner des Sommers 2004 vor. Die ersten drei Portraits sind bereits online verfügbar. Und für individuelle Fragen stehen wir auch in einem eigenen Diskussionsforum oder per Email unter juleiqua@juleiqua.de Rede und Antwort.


 reticon Vielen Dank für das Gespräch

Sie erreichen das Angebot von #juleiqua unter: http://www.juleiqua.de

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Woher kommt der Begriff "Stichprobe"?

Vom Kartenspiel: Bei Streitigkeiten durfte ein ausgewählter Stich erneut eingesehen werden.
Aus der Erzverhüttung: Man probt den Anstich an mehreren Stellen des glühend heißen Ofens.
Aus der Statistik: Ein repräsentatives Subset von Zahlen wird als Stich bezeichnet.
Aus dem Warenhandel: Man sticht mit einer Sonde in eine Lieferung und untersucht den Stich.

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