Die Fernsehsender scheinen ein neues Thema für ihre Seifenformate gefunden zu haben: Drogenentzug.
MTV geht den Weg Promis auf Entzug zu zeigen, ab August wird dort "Celebrity Rehab" gezeigt wie DWDL in einem Artikel meldet:
"Jeweils freitags um 23 Uhr zeigt der Sender die insgesamt acht Folgen der Sendung. Es beginnt eindrucksvoll: In Folge eins sieht man die Promis, deren Stern längst verglüht zu sein scheint, gezeichnet vom Drogenkonsum, in deren Folge sie sich in die Behandlung begeben." (Quelle: DWDL)
Ähnliches Konzept aber ohne Prominente verfolgt derzeit RTL II, dort läuft die Aufforderung sich zur Sendung "Entzug! Koks, Speed, Hasch, Ecstasy - endlich Schluss damit" zu bewerben.
Das Format kündigt RTL II derzeit so an:
"Verbringe 28 Tage in einer Finca auf Mallorca. Dich erwartet ein professionelles Therapeutenteam, das dich auf deinem Weg in ein neues Leben begleitet. Mit psychologischer Betreuung und exklusiven Sport- und Erlebnisprogrammen werden dir Perspektiven eröffnet, die es auch für dich gibt." (Quelle: RTL II)
Da fällt uns nicht mehr viel zu ein, das klingt einfach nach Big Brother mit Drogenabhängigen - so lange es Menschen gibt, die das dann anschauen und Firmen, die im Kontext der Sendung ihre Werbespots schalten, ist dagegen wohl nichts zu tun.
Aber so nähert sich dann ein Sendeformat allmählich dem Ende - die Zielgruppen, mit denen man Dokusoaps machen kann sind allmähliche alle durchgekaut egal ob Promis, Köche, Mütter, Väter, Dicke, Dünne, Junge, Alte ...
Wolfgang Funke