
Der Disney-Konzern hat den Vertrieb des Dokumentarfilms Fahrenheit 911 von Oscar-Gewinner Michael Moore verboten. In einer Stellungnahme sagte Moore, dass Disney im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen vermutlich auf Druck des Präsidentenbruders Jeb Bush gehandelt habe.
Bekanntlich spare der Micky-Maus-Konzern in seinen Vergnügungsparks und Studios im Bundesstaat Florida, dessen Gouverneur Jeb Bush ist, Millionen von Steuerdollars. Die seien offenbar "gefährdet" gewesen. Michael Moore auf seiner Webseite:
"Yesterday I was told that Disney, the studio that owns Miramax, has officially decided to prohibit our producer, Miramax, from distributing my new film, "Fahrenheit 9/11." The reason? According to today's (May 5) New York Times, IT might "endanger" millions of dollars of tax breaks Disney receives from the state of Florida because the film will "anger" the Governor of Florida, Jeb Bush."
Der neue Moore-Film wird nächste Woche beginnenden Festival von Cannes (12.-23. Mai) im Wettbewerb uraufgeführt.
Weitere Informationen:
Die Webseite von Michael Moore finden Sie hier...
Marie v. Ebner-Eschenbach