
Durch die moderaten Eintrittspreise und die Ausrichtung auf die Schule erkauft sich die Messe aber auch Nachteile. Es ist teilweise sehr voll, Stände sind regelrecht belagert und ruhige, informative Gespräche sind nicht immer möglich.
Auf der anderen Seite gibt es keinen Ort, an dem man sich besser einen Überblick verschaffen kann, Lehrbücher miteinander vergleichen, Kontakte knüpfen und Neuigkeiten aus der Bildungswelt zu erfahren.
Etwas anderes war auf der Didacta auch augenfällig: Die neuen Medien sind trotz aller Beteuerungen nur eine Randerscheinung auf der Messe. Im Vordergrund stehen die klassischen Bildungsanbieter. Dies sind in erster Linie die Verlage und die "Nachhilfeindustrie". So sieht man optisch in erster Linie Bücher und Zeitschriften. Neue Medien sind zwar auch vertreten, spielen aber eher am Rande eine Rolle.
Besonders deutlich wird dies auch im Vergleich zu der anderen Bildungsmesse (Learntec) , die zeitgleich in Karlsruhe stattfand. Auch eine Bildungsmesse, dreht sich auf der Learntec alles um Internet und Computer - interessanterweise sind die einige Aussteller durchaus auf beiden Messen vertreten. Auch hierüber berichtet reticon.
Fazit zur didacta:
Eine interessante Messe, für Lehrer, Studenten (besonders Lehramt) hervorragend geeignet. Die Bereich Erwachsenenbildung und auch die neuen Medien sind nicht so zentral vertreten - hier ist die Learntec sicherlich besser postiert. Diese richtet sich aber weniger an den Bereich Schule.
2005 findet die Didacta übrigens in Stuttgart statt.
Matthäus 13,13