
Die Geschichte
Inspiriert durch einen Artikel auf Spiegel-Online von Tobias Moorstedt,
indem in einem Interviews zur Neuauflage des Computerspiels Deus Ex II
kurz auf die Verwendung des Deus-Ex-Machina-Prinzips eingegangen wurde,
möchte ich Ihnen dieses doch sehr alte Prinzip näherbringen und seine
Verwendung als Element in den Neuen Medien betrachten.
Ursprünglich stammt Deus Ex Machina aus dem griechischen Theater.
Der Begriff selbst stammt aus dem frühen 18. Jhd. bezieht sich aber auf
das griechische Theater. Hier schwebten an einem Kran Götter, die bei
Bedarf hereingeschwenkt wurden und in die Handlung eingriffen.
Sie
kamen meist dann zum Einsatz, wenn es galt verworrene Situationen
aufzuklären oder so zu lösen, dass die Handlung fortgeführt werden
konnte.
Man findet dies z.B. in Redewendungen wie er kam als rettender Deus ex machina.
Im Laufe der Zeit etablierte sich Deus Ex Machina als Begriff für ein
Prinzip, das eher negativ besetz war. Besonders in der Literatur sprach
es aber oft nicht gerade für die Kreativität des Autors, wenn Kritiker
von Deus-Ex-Machina sprachen. Dies stand sinnbildlich für eine nicht
stringente Handlungsentwicklung.
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