
Die ersten richtigen Maschinen wurden seit dem Barock angefertigt. Es waren tatsächlich einzelne Anfertigungen. es handelte sich bei Weitem noch nicht um eine Produktion. Daher war der Einsatzzweck auch eher als "Kunst- und Wunderobjekt" anzusehen, als dass "praktische Dinge" damit gerechnet wurden.
Die ersten Rechenmaschinen waren komplizierte mechanische Räder- und Zahnräderkonstruktionen. Eng verwandt mit einem klassischen Uhrwerk, das ja in diesem Sinne auch eine Rechenmaschine ist.
Erst als es gelang, Mechanik durch Elektronik zu ersetzen, wurden Rechenmaschinen für immer weitere Bereiche der Wissenschaft bedeutend. Das Museum zeichnet diesen Weg nach. Es stellt die unterschiedlichen Entwicklungen und Systeme vor und geht auch auf aktuelle Technologieentwicklungen ein. Über die ersten Computersysteme mit Lochkarten bis hin zu Siliziumchips und Transistoren.
Wunderbar ist, dass der Besucher wirklich fast alles ausprobieren und erproben kann.
Fazit:
Unser Fazit ist, dass wir den Besuch im Arithmeum nur wärmstens empfehlen können. In einer gelungenen Architektur findet sich eine wunderbare Ausstellung, die einen tiefen Einblick in die Entwicklung des Rechnens zulässt. Und dies ist nicht nur für Mathematiker und Informatiker interessant, insbesondere, da Rechenmaschinen inzwischen unsere Alltagswelt durchdrungen haben.
Ernest Hemingway