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About Schmidt

reticon-Report von Ralf Kellershohn -- [11.01.2004]

Wäre Harald Schmidt nicht gegangen, sondern hätte einfach ein Sendejubiläum gefeiert, zu dem sich diese Gratulanten mit DIESEN Äußerungen versammelt hätten - er hätte seinen Hut genommen oder die nächste Eskalationsstufe der Ironie erklommen und sich völlig in den amerikanischen Radikal-Comedian Andy Kaufman verwandeln müssen, dem er mit seinem Konzept der radikalen Tautologie der Normalität, der exzessiven Verschwendung von Sendezeit und der verweigerten Auflösung, dass die Langeweile Teil eines hyperintellektuellen Konzepts und eben deshalb nicht einfach langweilig sondern genial sei, schon sehr nahegekommen ist.

[Anmerkung]: In der "Andy Kaufman Show" forderte Kaufman u.a. die Zuschauer auf, einen Bogen Frischhaltefolie zu holen, auf den Fernsehschirm zu legen und mit Folienschreiber Treppenstufen darauf zu zeichnen, die eingeblendet wurden. Erst wartete Kaufman minutenlang, um den Zuschauern Zeit zu geben, in die Küche zu gehen und die Folie zu holen. Dann wurden die Treppenstufen eingeblendet und wieder ausgeblendet und Kaufman ging die nun vom Zuschauer gemalten Stufen herauf und herunter (Er befand sich in einem Blue Box Studio, wo die real vorhandenen Stufen aus dem Bild gelöscht werden konnten) und sagte immer wieder "..see?...NOW we're having fun...you and i...we are having fun TOGETHER!" Dies wiederholte Kaufman mehrfach hintereinander um Zuschauern, die beim ersten Mal nicht mitgemacht hatten, die Gelegenheit zu bieten, nun auch Folie zu holen und mitzumachen. Vernichtung von Fernsehzeit at it's best.

Ein kurzer Blick auf die Kommentierungen.

Günther Jauch, bei dem sich die Bewusstseinsindustrie darauf geeinigt hat, ihn -in abgrenzender Definition zu Gottschalk zurückgehend auf die Doppelmoderation mit eben diesem die einer Berliner Funkausstellung- als "den Seriösen", "den Journalisten" zu installieren, dessen Journalismus und Humor ähnlich beweglich und spritzig ist, wie der Zement, für den er Werbung macht; aber eben auch so verlässlich gleichförmig, dass man ihn gefahrlos überall einsetzen kann: Championsleague, Jahresrückblick, Quizshow, Boulevard. Günther Jauch also erledigt den durch alle bundesrepublikanischen Caféterias gegangenen Scherz von dem sich durch das Ausbleiben der Schmidt-Show wieder normalisierenden Schlafpensum[Anmerkung]:

"Der Abgang von Harald Schmidt fördert mich auf nahezu allen Kulturebenen. Meine Schlafkultur wird nicht mehr regelmäßig aus dem Gleichgewicht gerissen."

[Anmerkung]
Ein ebenso allgemeiner Topos wie das "...und sie bewegt sich doch" zur Erneuerung der Frankfurter Rundschau, übersichtlich zusammengetragen von TITANIC.

Hö-Hö...Kultur...hö-hö..aber...Schlafkultur!..hahaaaaaa!... Also...dieser Jauch...! Tonnerwetter! "NIETNAGEL!" möchte man mit Theo Lingen näseln.

Der Bayerische SPD-Fraktionschef Maget erklärte, Schmidt mache "intelligente Comedy, die auch mit aktueller Politik zu tun" habe. Das erinnert an Meldungen aus der LEUTE Rubrik des Panoramas der SZ, in dem Neuigkeiten vom Schlage "Jamie Lee-Curtis: privat bin ich eigentlich viel schüchterner", "Prinz William: ich binde mir die Schuhe selber zu" oder "Britney Spears: neulich ist mir ein Glas Milch umgekippt" rubriziert werden.

Uli Hoeneß, Bruder von Dieter und Bekämpfer der Miesmacherei "in diesem unserem Lande", der seinen Mangel an Manieren mit einem "hier-stehe-ich-ich-kann-nicht-anders-Klartext-egal-was-die-Konsequenzen-sind" Lutherismus verwechselt (Zum Geburtstag, bzw. Todestag werden in Hoeneß-Nachrufen Begriffe auftauchen wie "anecken", "machtbewusst", "Modernisierer","..in der Vertretung der Interessen des Vereins gnadenlos...gefürchtet...respektiert" oder "unbequemer Zeitgenosse" zu lesen sein, flankiert von einer Umschreibung seiner Person als "der fränkische Wurstfabrikant...") und auf alle(s) Andere projiziert, findet in Schmidt folglich v.a. ein Beispiel für sich selbst.

"Ich finde das sehr, sehr bedauerlich. Nicht nur, weil Schmidt eine gute Show macht, sondern weil wieder einer in unserer Gesellschaft womöglich deshalb geht, weil er mit seiner Zivilcourage und Don-Quichote-Einstellung glaubt, sich bei den Verhältnissen in Sat1 im Moment nicht mehr durchsetzen zu können."

Günther Struve, Programmdirektor ARD, hat mit Sicherheit die ganze Nacht an der Sprachwerkbank verbracht und folgendes zusammengedrechselt:

"Ein schwäbischer Hypochonder in der glitzernden Scheinwelt des Kommerzfernsehens."

Esther Schweins, von Beruf Rothaarige, verwendet allen ernstes das Wort Narrenfreiheit in Bezug auf Schmidt (obwohl Uli Wickert mit dem sprichwörtlichen Blatt, das Schmidt seiner Meinung nach nicht vor den Mund nahm, eindeutig vorne liegt [Anmerkung-1]) und setzt es auch noch in Anführungsstrichen, denn eigentlich, lieber Leser, das wissen wir beide, Stups-Stups, Zwinker-Zwinker...ist DER SCHMIDT ja kein Narr..sondern der einzige, der wirklich Bescheid weiss und...muss ich es noch sagen?...die, höhö, ich sach mal..."Narrenkappe", höhö, aufsetzt, um uns den, höhö, ich sach ma...höhö..."Spiegel" "vorzuhalten"...[Anmerkung-2]:

[Anmerkung-1]
Und was ist mit den Stühlen, zwischen die sich Schmidt mit Sicherheit setzte? Den Finger in die Wunde legen und heiße Eisen anfassen ist dann wohl doch noch Menschen vom Schlage Dieter Hildebrandts vorbehalten.

[Anmerkung-2]
Man denkt bei solchen Sätzen an die herrlich synchronisierten Dialoge von Sylvester Stallone und Talia Shire im ersten ROCKY Film: "Ich bin ein Linksausleger kapierste...keiner will einen Linksausleger boxen..verstehste...weil die so schwer zu boxen sind, weisste...?"

"Er ist der Hofnarr der Nation und ein vortrefflicher Spiegelfechter und sehr sympathisch (...) Es ist wohltuend, Harald Schmidt dabei zuzusehen, wie er seine "Narrenfreiheit" nutzt. Er hat etwas von einem Bremer Stadtmusikanten. Das können nur die ganz Großen."

Bettina Reitz, Fernsehspielfchefin des BR, schafft es, die Wörter "Medienlandschaft", "Schlagfertigkeit", "Esprit" und "in Zeiten..." ja, sogar "in Zeiten politischer Unübersichtlichkeit" zusammenzubringen. Wenn man das liest, wird einem so manches über das deutsche Fernsehen klar:

"Harald Schmidt vereinbart Unvereinbares: Esprit und Entertainment oder auf deutsch: Intelligenz und Unterhaltung! Seine Schlagfertigkeit wird stets zum geflügelten Wort. Er prägt unsere Medienlandschaft wie kein anderer. In Zeiten politischer Unübersichtlichkeit ist Harald Schmidt unser Fixstern."

Markus Söder, Reinhold Beckmann, Jobst Plog, Helmut Markwort, Roger de Weck, Olli Dittrich usw. gaben ebenfalls ihren Senf dazu. Mit einer solchen Gruppe ließe sich leicht ein Krippenspiel in einer Variation von Hyronimus Bosch nachstellen.

Wenn ein Generalsekretär der CSU einem etwas Positives nachsagt, einem gar "bös-bissigen Humor" bestätigt und dass man "ein cooler Typ" sei, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass man alles ist, nur nicht komisch. Geschweige denn "böse" oder "cool".

Um über Coolness referieren zu können, müsste derjenige, der dies tut, die Grenzen der Coolness oder des Humors überschreiten bzw. transzendieren, das Gesetz der Phänomene erkennen, um beurteilen zu können ob Coolness bzw. Humor vorliegt.

Andererseits: vielleicht ist Markus Söder der Humor-, Coolness- und Ironie-Gott de Luxe, dessen Generalsekretärstätigkeit für die CSU einer der umfassendesten, langfristigsten Sketche der Welt ist. Damit wäre Söder der legitime Nachfolger Andy Kaufmans, dessen Comedy so total wurde, dass seine Performances als Inszenierungen nicht mehr erkennbar waren, weil der Referenzrahmen fehlte, anhand dessen sich der Humor als Differenz zum Eigentlichen, Normalen einstellt.

[Anmerkung]
So bezahlte Kaufman einige hundert Schauspieler, damit sie im Zoo eine Panik spielen. Für die wenigen "echten" Besucher, die vor den vermeintlich ausgebrochenen Löwen flohen, stellte sich kein komischer Effekt ein, da sie von der Inszenierung nie etwas erfuhren, den Schauspielern war es wurscht, weil es ein Job war. Einzig Kaufman amüsierte sich königlich. Danny de Vito, der in Milos Formans Film "Der Mondmann" Kaufmans Manager spielt, fragt ihn denn auch, ob das noch Comedy ist, wenn nur Kaufman selber weiß, dass es sich um Comedy handelt.

Reinhold Beckmann sprach in einem luziden Moment katholizierender Medienphilosophie von der Schmidt-Show als einem quasi-Gottesdienst in dem "das Banalitätsgebot des Fernsehens und unser aller Hoffnung auf intellektuelle Erlösung" zusammengeführt wurden.

Tatsächlich trifft diese Beschreibung sehr genau und dürfte dem Messdiener und Organisten Schmidt sicher gefallen: in seiner Eucharistie zelebrierte Schmidt das Versprechen, dass hinter all der Banalität doch etwas stecken müsste, das aus dem Trivialen noch ein Reflexionsmehrwert zu gewinnen sein müsse.

Schmidt hatte das Kunststück vollbracht, sich das Label des "Intellektuellen" zu erarbeiten und dies fortan nicht mehr nachweisen zu müssen. Für Schmidt genügte es hin und wieder mal aus einem Reclam Heftchen vorlesen (Wie schon mit Aktionen wie "Kierkegaard auf der Kegelbahn" zu SCHMIDTEINANDER-Zeiten in der ARD) als Erinnerung daran, dass hier nicht einer etwas Banales treibt, sondern ein intelligenter Mensch etwas Banales treibt, weswegen es also doch irgendwie intelligent sein müsste. Eine Art Reflexion über die Banalität im extensiven Ausagieren des Banalen.

[Anmerkung]
Dabei fühlt man sich an einen Standard-Streit von Karasek und Ranicki im Literarischen Quartett erinnert: Wenn Ranicki behauptete ein Buch sei langweilig, weil langweilig geschrieben, erläuterte Karasek, nicht das Buch sei langweilig, sondern es handle von langweiligen Menschen, die langweilige Dinge tun und das sei so gut ge- und beschrieben, dass es die Langeweile treffsicher reproduziert, was etwas anderes sei, als "an sich" langweilig zu sein.

Der kritische Subtext musste gedacht werden. Da über Schmidt zu lachen bedeutete, die haute cuisine des geistreichen Humors zu genießen, zur Intelligenz- und Humorelite zu gehören, stand nie jemand auf, um darauf hinzuweisen, dass eine vierstündige Bootstour den Rhein hinunter v.a. eine vierstündige Bootstour den Rhein hinunter war (Anke Engelke im BH hin oder her).

Man hätte es spätestens in dem Moment, in dem mit Manuel Andrack der langweiligste Mensch der Erde auf der Bühne Platz nahm, wissen können. Schmidt muss es unglaublichen Spaß gemacht haben, sein Blatt bis zum Äußersten auszureizen.

Da man Schmidt unterstellte, dass er immer über das hinaus war, was er tat und also alles, was er tat, intelligent sein musste und es nicht komisch oder geistreich zu finden als Rezeptionsmakel verstanden wurde, applaudierte man allem. Er hätte auch das Berliner Telefonbuch vorlesen oder Fernsehen können.

Wer würde Stefan Raab oder das, was er tut, für intelligent halten, wenn er allabendlich aus der "Kritik der Urteilskraft" vorlesen würde? Schmidt glaubte man den Althumanisten.

"(...) er ist nicht mehr oder sonst eine Figur von Rang, sondern nur ein cleverer Entertainer, der einen Weg gefunden hat, schlau zu erscheinen, ohne je aus der Deckung zu kommen.", schreibt Johannes Waechter im SZ Magazin.

Schmidt erlöste den Deutschen, indem er das tat, was alle tun, dabei aber vom Feuilleton dafür beklatscht wurde und den Alltag des Zuschauers in den Rang einer immer schon intellektuell gebrochenen Doppelbödigkeit erhob.

Nachdem das deutsche Ego auf Kränkungen wie PISA prompt überambitioniert und zwanghaft reagiert und sich in Quizshows oder Bundesländervergleichen in Sachen Wissen und sogar Fitness beweist, leistete auch Schmidt an der Heimatselbstberuhigungsfront seinen Beitrag.

Der Zuschauer war mit Schmidt und Schmidt war das Brain und was Schmidt machte war Brain und was Schmidt machte war, was jeder immer macht, weswegen jeder immer Brain war.

Weniger Deutschland, mehr Frankreich!, möchte man rufen. Die leicht bornierte Lässigkeit, mit der der Franzmann seinen Stiefel fährt würde den zwanghaft-tragischen Wahn des Deutschen, geliebt werden zu wollen, der Beste sein zu wollen, besser als andere und als man selber ist, sein zu wollen, schön ausgleichen, weswegen eine Staatsunion dieser beider Länder unbedingt zu unterstützen ist.[Anmerkung]

[Anmerkung]Allein die Vorstellung, dass das Land der Müllsortierweltmeister mit den entspanntesten Dreckspatzen Europas, die jede noch so idyllische Kleinstadt ab 17 Uhr in eine Müllhalde verwandeln, ist wunderbar.

"Harald Schmidt ist für mich intelligente Unterhaltung, die auch die Bahn nicht ausspart." Dieser Ausspruch des Bahn Chefs Harald Mehdorn beschreibt recht deutlich die Entwicklung, die Schmidt durchgemacht hat, um auch für zweidimensional konzipierte Ironieschemata zu funktionieren.

Schmidt ist für jene konsumierbar und zustimmungsfähig geworden, die ein Ironiekonzept der einfachen Brechung fahren. Auf diesem Level stellt sich ein Verteidigungsminister mit einer Plastik-Ray-Ban auf eine Bühne und richtet "Sweet Home Chicago" hin oder grölt im "Grünen Salon" auf "Es-gibt-nur-einen Rudi-Vöööööööööööller..".

Der Zuschauer denkt "Wer hätte DAS gedacht...eigentlich sind Minister doch so seriös und ernst..." Im Konzept der einfach gebrochenen Ironie gibt es feste Zuordnungen von Gut/Schlecht, Rebellisch/Seriös usw.

Lederjacke, Harley Davidson = Rebell

Jackett, Klassik = Seriös.

Das erklärt auch, warum jemand wie Ben-Uschi-Glas-Tewaag als Punk, oder Roland Koch als "junger Wilder" platziert werden kann.

"..ui, ui, ui...der Schmidt macht doch Werbung für die Bahn...und trotzdem verarscht der die?!...ui, ui, ui..." Wenn sogar Bahn Chef Mehdorn erkennt, dass er, indem er die Schmidt-Verarsche mit dem Humor nimmt, zu dem er eben fähig ist, am besten fährt.

Harald Schmidt kann damit leben, eine Ikone für BWL studierende, Elton John hörende, die Kunst Helge Schneiders auf "LECKER TEE!"-Ausrufe ("...SO Scheiße, dass es schon wieder geil ist..."), reduzierende, sich an Karneval bis zum Verlust der Muttersprache besaufende aber grundsätzlich auf Karriere gebuchte Twenty-somethings zu sein. Diese vermochten über Schmidt an dem Gefühl von Intelligenz teilzuhaben, wie die Eierköppe aus dem Feuilleton an dem Gefühl cool oder Kult zu sein. Wie wichtig Schmidt für diese war, zeigt das Feuilleton der FAZ, das zu einem Schmidt-Schrein umgebaut wurde (www.faz.de).

Schmidt musste sich nicht dagegen abgrenzen, von Menschen vereinnahmt zu werden, mit denen er nicht mal gern im Fahrstuhl stünde. Da er -im Unterschied zu vielen anderen Entertainern und Comedians, die sich gerne in Personality-Talkshows setzen und sich als nachdenkliche, erstaunlich ernste Menschen mit vielleicht sogar gebrochener Biographie oder besonderem Engagement, Tonnerwetter!, präsentieren und sich darin als Komiker erledigen- keine Poetik seines Tuns vorgelegt hat, die als letzter Referenzrahmen jeden Witz, jeden Kommentar "geerdet" hätte.

Für Mehdorns institutionalisierten Anti-Witz, die Bundesbahn, ist Harald Schmidt folglich die optimale Werbeform: der einmal etablierte Topos einer fundierten hypertrophen Bildung als Referenzrahmen für seinen Humor ist so stabil gewesen, dass Schmidt es eigentlich nie mehr nötig gehabt hätte, auch nur ansatzweise den Oberprimaner raushängen zu lassen, geschweige denn Beckett zu spielen.

Schmidt kann Schmidt sein und völlig ironiefrei für die Bundesbahn, Kaffee oder Medikamente Old-School-Werbung als reine Produktinformation machen. Man lacht sich kaputt, weil es so trocken, so ernst ist, dass es nur komisch und ironisch sein kann. Denn wenn es das nicht wäre - was wäre es sonst als das, was es ist?

Ralf Husmann, Ex-Schmidt-Produzent, bringt es wohl auf den Punkt:

"Die "Harald Schmidt Show" war nie so schlecht, wie sie am Anfang gemacht wurde, und nie so gut, wie sie am Ende geschrieben wurde."

p.s.: in SPIEGEL Online lesen wir:

"Eine Hundertschaft aktionsbereiter Fans der "Harald Schmidt Show" hat am Abend in München gegen das Aus der Sendung protestiert. An vorderster Front will sich Bayerns SPD-Fraktionschef Franz Maget dafür einsetzen, dass Schmidt bald auf den Bildschirm zurückkehrt."

Kann bitte jemand die Namen aller 4 Millionen Arbeitslosen in ein dickes Buch schreiben, mit einem ICE nach München fahren und dieses dem schlecht beratenen Maget 4 Millionen mal um die Ohren hauen?

Siehe auch den Artikel von Joseph von Westfalen "Ein Ende aus Einsicht"

http://www.taz.de/pt/2003/12/10/a0150.nf/text

Sowie den Artikel "Durchschmidt" von Johannes Waechter im SZ Magazin unter

www.sz-magazin.de

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