
Auf dieser Seite können Sie einen kleinen Blick auf zwei der
Handschriften werfen, die es am Schluss des Museums zu bewundern gibt.
Oben die Handschrift B und die Handschrift C. Die erhaltenen
Handschriften sind mit Groß- und Kleinbuchstaben bezeichnet. Dabei
stehen die Großbuchstaben für Handschriften auf Pergament,
Kleinbuchstaben für Überlieferungen auf Papier. Insgesamt gibt es 37
erhaltene Handschriften und Fragmente.
Im Rückblick handelt es sich um eine wunderbare Ausstellung, die nur
wenige Kritikpunkte zulässt. Es wird ein sehr guter Einblick in das
mittelalterliche (höfische) Leben gegeben. Interessanterweise wäre es
auch eine gute Ausstellung ohne den Höhepunkt - die Handschriften.
Diese verblassen sogar fast etwas in der Darstellung in ihrem separaten
Raum am Ende der Ausstellung.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass
die Auswirkungen des Nibelungenliedes, der jüngeren Vergangenheit nur
sehr am Rande behandelt werden. Wagner und der Nibelungenkult wirken
eher fremd und ungewollt in der Ausstellung.
Wer sich aber über das
Mittelalter informieren möcht,e ist in dieser Ausstellung genau richtig
- und das heißt auch Erwachsene und Kinder.
Wer die Chance noch nutzen möchte, bis Mitte März 2004 ist diese noch im Karlsruher Schloss zu besuchen.
Unbekannt