Wir sind anders wir sind gleich
Wie entstehen Vorurteile? Woher kommen Stereotype und wie lassen sie sich verhindern? Diesem Phänomen versucht PuR in einem Erklärstück auf die Spur zu kommen. Außerdem befragen wir Kinder unterschiedlicher ethnischer Herkunft und verschiedenen Glaubens, wie sie miteinander in Deutschland leben, wo Unterschiede und wo Gemeinsamkeiten liegen und ob Vorurteile ihr gemeinsames Miteinander in Schule und Alltag belasten. Gleichzeit zeigt PuR, dass ein multikulturelles Zusammenleben in Freundschaft möglich ist. Im PuR-Porträt begleiten wir Thouraya und Patrick (beide 13 Jahre). Thouraya ist Muslimin tunesischer Abstammung, Patrick ist Katholik. Die beiden sind Freunde und besuchen die gleiche Klasse einer Gesamtschule in Mainz. Trotz ihres unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergrundes teilen sie den selben Alltag im gleichen Land. Im Ethik- und Religionsunterricht haben sie bereits einiges über den Glauben des anderen erfahren können. Sie sind der Überzeugung, dass man die Menschen nur nach dem beurteilen soll, was sie sind und was sie tun. Ebenfalls im PuR-Porträt der Palästinenser Raed und die Israelin Shiri. Im Gegensatz zu Thouraya und Patrick hatt sie bislang nie die Chance, einander kennen zu lernen. Obwohl ihre Heimatdörfer nur ein paar Kilometer voneinander entfernt liegen, überqueren die Kinder niemals das dazwischen liegende Tal, denn von der jeweils anderen Seite wird geschossen. Sie leben im Westjordanland und schildern in PuR ihren Alltag. Beide leiden unter dem Krieg und wünschen sich, dass die Erwachsenen endlich Frieden schließen. PuR-Promi ist Teenie-Idol Britney Spears. Zur Zeit der Anschläge war sie zu Drehaufnahmen in Australien. Sofort reiste sie in die Vereinigten Staaten zurück und sagte ihre Europa- und Lateinamerikatournee ab. In PuR erzählt sie von dem Schock über die Anschläge, die Angst um ihre Familie und ihrem Engagement für die Familien der Opfer.
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