Ein nun auch für die deutsche Wikipedia verfügbarer "Wiki-Scanner" lädt momentan zur Recherche ein, welche Wikipedia Artikel durch anonyme Nutzer "schöngefärbt" wurden. Der Scanner untersucht diese anonymen Änderungen und bringt sie in Verbindung mit der Auflösung der IP-Adresse - so lassen sich Weichspülungen von Artikeln finden, "Anpassungen" von Biographien, von denen jetzt ersichtlich wird, dass die Änderung von Rechnern einer beteiligten Firma etc. durchgeführt wurde.
Für die englischsprachige Wikipedia ist das Tool schon einige Tage verfügbar - nun stürzen sich alle auf die deutsche Wikipedia. Den Auftakt machten Matthias Kremp und Konrad Lischka bei Spiegel-Online, die exklusiv vor allen anderen solchen Mainpulationen nachgehen durften.
Richtig peinlich wird es nun, wie Stefan Niggemeier in seinem Blog schreibt. So haben die Spiegel-Autoren zwar nette Manipulationen gefunden, interessant ist aber, was sie nicht gefunden haben (vielleicht weil sie selber besser nicht danach suchen wollten). So geht Niggemeier der Frage nach, welche Weichspülungen denn aus dem Hause Spiegel kommen - und da lässt sich auch einiges finden.
Aber lesen Sie selbst:
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