Die Kultusministerkonferenz hat vor gut vier Wochen eine Modellrechnung vorgelegt, die sich mit den Einstellungschancen für Lehrer bis zum Jahr 2020 auseinandersetzt. Kleine Zusammenfassung: Lehramt studieren lohnt sich, wenn man die richtigen Fächerkombinationen angeht und vor allem auch flexibel in der Ortswahl ist.
"Flexibel in der Ortswahl" meint dabei ziemlich eindeutig: Bereit sein, Lehrer im Osten der Republik zu werden. Dort ist mit einem erhöhten Einstellungsbedarf zu rechnen, während im Westen eher ein Überangebot herrscht.
"Aus der Sicht der Lehramtsbewerberinnen und Lehramtsbewerber ist festzustellen, dass sie – persönliche Mobilität und bedarfsorientierte Fächerwahl vorausgesetzt - in ganz Deutschland im genannten Prognosezeitraum gute Chancen auf einen festen Arbeitsplatz in der Schule haben werden. Die Einstellungschancen in den westlichen Ländern liegen in den nächsten Jahren bei rund 90 % aller Bewerberinnen und Bewerber. In den östlichen Ländern wird der Einstellungsbedarf bis 2020 deutlich zunehmen und zu einer verstärkten Nachfrage nach Lehrkräften in allen Schulformen führen. Sofern bei den Studierenden kein größeres Interesse am Lehrerberuf geweckt werden kann, wird in den östlichen Ländern eine Mangelsituation auf dem Lehrerarbeitsmarkt eintreten." (Quelle: KMK)
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