Nach vorläufigen Ergebnissen haben sich in das Studienjahr 2006 ca. 3,5 Prozent weniger Studierende eingeschrieben als im Vorjahr. Insgesamt begannen 343.700 ein Studium an einer deutschen Hochschule.
Wir hatten vor einigen Tagen schon von den rücklaufenden Zahlen an NRWs Hochschulen berichtet. Der "Trend" scheint sich auch auf bundesdeutscher Ebene wiederzufinden. Dabei scheint es sich nicht (nur) um eine Verschiebung auf Grund z.B. von Studiengebühren zu handeln.
Viel mehr zu denken gibt, dass die Quote derjenigen Abiturienten, die ein Studium aufnehmen rückläufig ist. Es verteilen sich demnach nicht einfach Studierende um (z.B. dorthin wo ein Studium keine Gebühren kostet), sondern der Anteil der Studierenden an einem Jahrgang sinkt. Inzwischen sind es für 2006 35,5 Prozent.
Weitere Informationen
Informationen zum Artikel