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"Warum es die Welt nicht gibt"

"Warum es die Welt nicht gibt"

27.10.2009, (MR)

Eine wunderbare Rede zum Thema "Warum es die Welt nicht gibt" durfte ich zur Eröffnung des Akademischen Jahres von Prof. Dr. Markus Gabriel an der Universität Bonn hören. Dankenswerterweise gibt es den Beitrag inzwischen als Video auf uni-bonn.tv - und ich kann nur empfehlen, sich die knapp 25 Minuten Zeit zu nehmen.

Disclaimer: Ich bin Mitarbeiter der Universität Bonn, trotzdem ist das kein "Werbebeitrag", aber reticon hat ab und an bloghafte Züge und so gibt es eben immer mal wieder auch Dinge aus "meiner Universität".

Kurz zum Vortragenden: Prof. Markus Gabriel ist seit Juli 2009 Professor an der Universität Bonn und hat den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie. Er hat das "Pech", dass er mit 29 Jahren der jüngste Professor an der Universität Bonn ist und dass dieser Umstand in wahrscheinlich jeder Ankündigung thematisiert wird. Viel bemerkenswerter fand ich aber seinen Vortrag, der versucht zu analysieren, was denn nun "Welt" ist und schlussendlich warum es sie nicht gibt. Die Rede hat einen immensen Spannungsbogen und ist stellenweise mehr als kurzweilig. Trotz aller Beispiele, die oft zum schmunzeln anregten, endet seine Analyse mit einem ernsten Aspekt und einer deutlichen Kritik des allgegenwärtigen Naturalismus.

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