CDU und SPD haben sich vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern anscheinend darauf verständigt, die Wahlhilfe im Internet "Wahl-O-Mat" nicht zu unterstützen. Der Wahl-O-Mat ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung.
Die Idee einer Wahlhilfe stammt aus den Niederlanden und war zu Beginn noch nicht an Computer und Internet gekoppelt, sondern fand ganz klassisch auf Papier statt.
Die Idee des Wahl-O-Maten besteht darin, dass der Nutzer seine Meinung zu aktuellen Fragen und Thesen abgibt und diese dann in Bezug zu den Wahlprogrammen der antretenden Parteien gesetzt wird. So beteiligen sich im Vorfeld normalerweise die Parteien, indem sie ebenfalls "ihre" Antworten auf den Fragenkatalog geben. Diese Antworten werden dann für den Abgleich genutzt.
Dem Nutzer werden dann die Parteien und ihre Programme angezeigt, die seiner Meinung am nächsten kommen.
Zum ersten Mal konnten oder wollten mit CDU und SPD in Mecklenburg-Vorpommern nun Parteien die Fragen nicht beantworten. Die Argumente reichen von "nicht professionell" bis hin zu "lassen sich nicht mit ja oder nein" beantworten.
Nun denn, die Empörung ist groß - das reiht sich gut in den allgemeinen Verdruss im Land über die Parteien der großen Koalition ein.
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