"Wer jemals einem vier- oder sechsjährigen Kind ein Märchen vorgelesen hat, wer sich selbst an die Zeit erinnert, da er Geschichten zuhörte, kennt das Gefühl: geborgen oder gefangen zu sein in einer neuen Welt, die wie ein Wunder im Gehörten entsteht. Die Lust am Lesen entsteht beim Zuhören. Kinder brauchen Märchen und Geschichten - sie brauchen aber auch Eltern, Geschwister oder Freunde, die ihnen vorlesen und erzählen. Das Schwarze sind die Buchstaben, und die Buchstaben sind die ganze Welt." so
ZEIT-Herausgeber Dr. Michael Naumann und der Vorstandsvorsitzende der
Stiftung Lesen Rolf Pitsch.
In ganz Deutschland werden am 18. November Vorleseaktionen für die Kleinen stattfinden - in Kindergärten, Grundschulen, Bibliotheken und Buchhandlungen.
Vor allem Schüler der Klassen 10 bis 13 sollen an diesem Tag den Kindern vorlesen. Vorleseorte können sein: Der ehemalige Kindergarten, die eigene Grundschule, die Bibliothek oder die Buchhandlung um die Ecke. Die Initiative unterstützt alle Vorleser und die Bibliotheken sowie Buchhandlungen mit umfangreichem Servicematerial.
Beim Vorlesetag am 12. November 2004 lasen mehr als 2.000 Bücherfreunde und Prominente aus ihren Lieblingsbüchern vor. In insgesamt etwa 350 Städten fanden mehr als 700 Veranstaltungen rund ums Lesen statt.
Weitere Informationen unter
www.wir-lesen-vor.de
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