Wie Golem.de meldet, sind wohl zwei Forenbetreiber abgemahnt worden unter Hinweis auf ein Urteil des Hamburger Landgerichts. Danach sollen die Forenbetreiber rechtlich bedenkliche Beiträge im Vorhinein kontrollieren und nicht wie bisher üblich erst nach Hinweis.
Noch ist wohl das Urteil gegen Heise nicht rechtskräftig, aber das scheint nicht zu hindern. Die betroffenen Forenanbieter wollen die geforderte Unterlassungserklärung nicht abgeben.
Setzt sich die Ansicht durch, dass Forenbeiträge direkt kontrolliert werden müssen - und das über alle unterschiedlichen Medienangebote hinweg, also egal, ob der Diensteanbieter ein Verlag oder eine private Homepage ist, so bedeutet dies schlicht das Ende von Foren. Damit kann öffentliche Diskussion nur noch dort stattfinden, wo eine Redaktion die Beiträge im Vorhinein kontrolliert.
Für die allermeisten Foren würde das wohl das Ende bedeuten.
Informieren Sie sich in dem Artikel auf Golem.de: Forenbetreiber unter Berufung auf Heise-Urteil abgemahnt
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