Nach einer Meldung des WDR sind die Volkshochschulen in NRW auch in absehbarer Zeit in schwierigen finanziellen Situationen. Demnach werden die Landeszuschüsse um 8 Prozent gekürzt.
Aus der WDR-Meldung:
"Das Land will die Zuschüsse erneut um acht Prozent kürzen. Deswegen fehlen beispielsweise der VHS Detmold nächstes Jahr 60.000 Euro. Einige Volkshochschulen wollen ihre stillen Reserven anzapfen, um den Etat auszugleichen." (Quelle: WDR)
Generell scheint die Lage für Volkshochschulen trotz anziehender Konjunktur nicht allzu rosig - teilweise werden sinkende Landeszuschüsse durch eine Aufstockung der Kommunen ausgeglichen. Reserven anzapfen und Erhöhung der Teilnahmegebühren sind die Alternativen.
Andernorts erfahren Volkshochschulen auch durch die Politik gerade drastische Einschränkungen, so sollen in Lübeck z. B. nur noch Kurse, die der "beruflichen oder schulischen Weiterbildung" dienen, bezuschusst werden - alle anderen müssen selbst völlig kostendeckend arbeiten (s.: Volkshochschule: FDP wirft Senatorin bewusste Täuschung vor).
Bleibt zu hoffen, dass Volkshochschulen gerade in den Bereichen ihre Angebote halten können, in denen es kaum "Konkurrenz" gibt und mit denen kaum Geld zu verdienen ist: Alphabetisierung und Grundbildung.
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