Am 20. Oktober 2005 um 22:15 Uhr sendet Arte den Film Viel Glück, meine Tochter. Die Dokumentation begleitet fünf Mädchen in ihrem Alltag in Paris. Alle fünf sind zwischen 16 und 18 Jahren alt. Regie führte in dieser Dokumentation Paule Zajderman. Er wirft einen Blick auf Schule, Familie und Alltag der fünf Mädchen.
Aus der Ankündigung von Arte:
"Im Stil einer Chronik beobachtet der Film fünf eng miteinander befreundete 16- bis 18-jährige Mädchen aus dem 20. Pariser Arrondissement. Die Mädchen kennen sich seit der Grundschule, wohnen im gleichen Viertel und gehen am Gymnasium in die gleiche Klasse. Ihre Wünsche und Vorstellungen vom Leben werden weder die Familien noch das Schulsystem verwirklichen können. Zu Hause folgen diese Mädchen brav und beflissen den elterlichen Vorschriften. In der Schule werden sie jedoch zu frechen Rebellinnen, die vorlaut eine Bestrafung nach der anderen provozieren und sogar den Schulverweis riskieren. Sie sind naiv und schüchtern, gewieft und verführerisch zugleich und doch unglaublich aufrichtig und liebenswert." (Quelle: Arte)
Weitere Informationen über den Regisseur:
"Paule Zajderman fängt mit ihrem Film alle Situationen des vielfältigen Alltags dieser jungen Mädchen ein: Gruppenleben und Momente der Einsamkeit, Feten, Spaziergänge, Unterricht, Praktika in Unternehmen, Schulausflüge, Abende mit ihren Familien. Dadurch vermittelt sie einen Eindruck der Gruppe insgesamt und zeichnet gleichzeitig die individuellen Porträts der einzelnen Mädchen. Der schnelle, fast musikalische Rhythmus des Films erinnert an die Musik, die die Mädchen hören und mitsingen: Rap und Rai. Auch das Spannungsfeld zwischen Tradition und Integration, zwischen der Autorität der Männerwelt und dem Wunsch nach Selbstbehauptung wird deutlich." (Quell: Arte)
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