Die VG-Wort hat zuletzt auf ihrer Mitgliederversammlung eine Regelung gefunden, mit der sie sich in die Digitalisierungsprojekte (vor allem das von Google) einschalten möchte. Die verabschiedete Regelung ist wie Klaus Graf es treffend schreibt, eine herbe Niederlage für Wissenschaftsautoren, die aufgerufen sind, sich zu wehren.
"Der Beschluss der Mitgliederversammlung sieht vor, dass die VG Wort die Vergütungsansprüche für die bis zum 5. Mai 2009 von Google digitalisierten Werke einzieht, gleichzeitig aber die in Deutschland erschienenen Werke aus dem Digitalisierungsprogramm von Google zurückzieht. Dies wiederum wurde mit der Möglichkeit verbunden, dass die VG Wort in Zukunft digitale Nutzungen von vergriffenen Werken – im Unterschied zu lieferbaren Werken - lizenzieren kann, wenn die Rechteinhaber damit einverstanden sind. Entsprechende Vereinbarungen sind mit Google möglich, aber insbesondere auch mit Trägern von deutschen und europäischen Digitalisierungsprojekten." (Quelle: Börsenblatt)
Wir haben einige gute Artikel und Reaktionen zum Thema zusammengestellt
- Klaus Graf bei Archivalia: VG Wort und Google: Verlage siegten, herbe Niederlage für die Wissenschaft (und die Autoren)
- Prof. Thomas Hoeren: VG Wort und Google: Widerspruch gegen Änderung des Wahrnehmungsvertrags einlegen!
- Pressemitteilung des Börsenblatts
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