Ziel der Universitäten ist es, dass Studierende E-Learning-Kurse an den anderen Hochschulen besuchen können und sich diese automatisch für ihr Studium anrechnen lassen können - ein ambitioniertes Vorhaben.
Im ersten Schritt sollen nun in den nächsten drei Jahren E-Learning-Kurse entwickelt werden, jede Hochschule stellt für "Contententwicklung" 100.000 Euro im kommenden Semester zur Verfügung, zugleich unterstützt die Mercator-Stiftung die Allianz mit 800.000 Euro in den nächsten drei Jahren.
In einer jetzt veröffentlichten Ausschreibung können sich Lehrende darum bewerben, einen solchen E-Learning-Kurs zu erstellen und zu erproben. Insgesamt sollen im ersten Schritt 10 Projekte (a 30.000 Euro) gefördert werden. Eine Jury der Universitäten entscheidet dann, welche Projekte gefördert werden.
Es gibt eine "Typisierung" von Kursen, die einer Szenariobeschreibung dienen sollen, Lehrende sollen dabei auch den zu erwartenden Mehrwert bestimmen.
Die drei beteiligten Universitäten werden mit dem Angebot knapp 90.000 Studierende im Ruhrgebiet erreichen - man darf gespannt sein, welchen Weg das Projekt nimmt. Sehr erfreulich ist, dass hier die Inhalte im Vordergrund stehen und die Kursentwicklung gefördert wird - und Technik, Zusammenspiel mit anderen Systemen, das zwar sicher auch gelöst werden muss, nicht den großen Focus bekommt.
Die Vision ist schon vorhanden:
"Nun fangen wir ja klein und langsam an. Doch wenn das Projekt erfolgreich abgeschlossen sein wird, dann werden wir in den nächsten drei Jahren dazu beitragen können, dass die Universitäten im Ruhrgebiet näher rücken. Eines Tages kann sich ein Student an einer Uni der UAMR einschreiben, und ihm stehen Angeobte aller Partneruniversitäten per Internet zur Verfügung! Dies hat enorme Potenziale für alle drei Universitäten, so wird die Attraktivität der Universitäten im Ruhrgebiet als Ganzes für Studierenden steigen." (Quelle: Blog Prof. Kerres)
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