An der Universität Zürich wurde 2008 eine erneute Studierendenbefragung durchgeführt um die Mediennutzung von Studierenden näher zu erfassen. Schon im Jahr 2007 wurde diese Studie durchgeführt, Mathias Rohs stellt aktuell die Ergebnisse der Befragung 2008 vor.
Die Ergebnisse sind sich auch für andere Hochschulen durchaus interessant (wenn auch nicht völlig unerwartet). Aber Studien dienen natürlich nicht zuletzt schlicht dazu, die jeweiligen Erwartungen (Hypothesen) einmal mit Zahlenmaterial zu untermauern.
Mathias Rohs hat in seinem Blog einige Ergebnisse zusammengestellt, auf den Webseiten des E-Learning Zentrums der Universität Zürich gibt es darüberhinaus einen 30-seitigen Bericht über die Befragung.
"Die Auswertung der Daten zeigte u. a., dass
- die Studierenden über eine moderne technische Infrastruktur verfügen. So besitzen 89% der Studierenden der UZH einen Laptop, der bei über der Hälfte (59%) nicht älter als zwei Jahre ist. Fast ein Drittel (30%) nimmt ihn jedoch nie mit an die Universität, 7% tun dies hingegen regelmässig.
- fast alle Studierenden (98%) einen privaten Internetzugang verfügen. 96% der Studierenden gehen täglich ins Internet, wobei dort vor allem der Konsum von Inhalten im Mittelpunkt steht. 40% der Studierenden erstellen aber auch mindestens ein Mal pro Woche Inhalte oder leisten z.B. Beiträge in Wikis oder Diskussionsforen.
- als Anwendungen privat von allem E-Mail, Social-Networking-Plattformen (z.B. Facebook) und Wikis (z.B. Wikipedia) im Mittelpunkt stehen. Weblogs, Podcasts, Chatrooms und Diskussionsforen hingegen weniger genutzt werden." (Quelle: Mathias Rohs)
Weitere Informationen
Informationen zum Artikel