Das Bildungsbarometer (eine Kooperation zwischen dem Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) und der Schülerhilfe Gelsenkirchen) hat im Nachgang zum Bildungsgipfel eine Blitzumfrage durchgeführt an der über 2.500 Personen teilnahmen. Fazit: Der Bildungsgipfel war ein Flop und hat die hohen Erwartungen in keinster Weise erfüllen können.
Aus der Pressemitteilung:
„Als Tiger gestartet und als Bettvorleger geendet" oder aber auch „Der Berg kreißte und gebar eine Maus" - waren Kommentare zum Bildungsgipfel am 22.10 2008 in Dresden. Wie aber denken die Betroffenen in der Bundesrepublik Deutschland über den Bildungsgipfel? Das Positive ist, dass die Menschen glauben, das der Bildungsgipfel notwendig war (96%). Das Negative: Nur 8% der Befragten gehen davon aus, dass die Ergebnisse des Bildungsgipfels ein Meilenstein sind." (Quelle: Pressemitteilung Bildungsbarometer)
Das Bildungsbarometer fragt dann detailliert die einzelnen Themenfelder ab und auch hier kann die Politik mit den Maßnahmen nicht punkten. Vielmehr sieht die Mehrheit (66 Prozent) in den verkündeten Maßnahmen nur ein "Sammelsurium längst beschlossener Maßnahmen".
Und so zeigt sich, dass nicht nur in der Presse der Bildungsgipfel als Flop gesehen wird, sondern - und das ist eigentlich viel schlimmer - die im Bildungsbereich tätigen Menschen dem Gipfel eine schlechte Note ausstellen.
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