An der TU Wien wird im Rahmen eines EU-Projektes an "Edutainment" für Museen gearbeitet. Wenn auch der Begriff Edutainment seine besten Tage schon hinter sich hat, sind die digitalen Dinge, die in Wien erforscht werden, spannend.
Im Zentrum der Forschungen stehen Werkzeuge, mit denen Inhalte digital aufbereitet werden können und die dann beispielsweise den Besuchern eines Museums erweiterte Möglichkeiten und Informationen bieten.
Wichtig ist hierbei vor allem der Aspekt der Interaktion - Info-Berieselung ist auch im Museum inzwischen seltener gefragt:
Weitere Informationen:"Mit einer konventionellen graphischen Benutzerschnittstelle, die von einem der europäischen Partner in dem EU-Projekt entwickelt wurde, kann dann auch die zugehörige Geschichte für das Edutainment-System visuell definiert werden. Traxler: "AutorInnen regeln somit auch, auf welche Weise die Medienobjekte auf den BenutzerInneninput reagieren sollen." Dabei wird auf möglichst natürliche Interaktion wert gelegt. Der Input kann beispielsweise von optischen Trackingsystemen (Kameras, die Bewegungen verfolgen) kommen. Sie fangen die natürliche Gestik der MuseumsbesucherInnen ein und interpretieren sie. Je nachdem wie diese reagieren, nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf oder Ausgang.
Eine Variante der Edutainment-Installationen könnte vor allem für Kinder einen Anreiz darstellen. Ausgerüstet mit kleinen tragbaren Computern (PDA's) können sie, wie in einer digital organisierten Rätselrallye, unterschiedliche Stationen im Museum in verschiedener Reihenfolge besuchen und bekommen Aufgaben zu lösen. "Augmented Reality" ermöglicht hier, dass der PDA zu einer Art magischen Linse wird. Sein Display zeigt virtuelle Objekte, die mit dem Autorensystem in die reale Umgebung eingebettet wurden und mit denen die Kinder dann interagieren können." (Quelle: TU Wien)
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