Wie der Verein Schulen ans Netz e.V. meldet, rüstet die Deutsche Telekom den Schulen, die an dem Projekt T@school teilnehmen zum nächsten Schuljahr den DSL-Anschluss auf. Die beteiligten Schulen sollen dann mit 6Mbit/s angeschlossen werden.
Für die Telekom ist dies eine Aktion, die ihr natürlich positve Resonanz bringt und intern sicher als PR-Aktion (mit)verbucht ist.
Trotz aller Werbung ist das Volumen jedoch nicht zu unterschätzen. Insgesamt 28.000 Schulen nehmen momentan den kostenlosen DSL-Zugang der Telekom in Anspruch. Das dürfte bundesweit wohl die Mehrzahl der Schulen sein. Gleichzeitig drückt dies natürlich auch die Marktmacht des "Rosa Riesen" aus.
Für die Schulen bleibt ohne Zweifel, dass ein Internetzugang zur Pflicht gehört.
Die Kür - und das sind die inhaltlichen Angebote, die bekommt man jedoch nicht von der Telekom. Und auch über die Anbindung der sogenannten Neuen Medien müssen sich Schulen und auch der Bereich der Lehrerausbildung weiter Gedanken machen.
Auch nach nun mehreren Jahren mit PC und Internet sind die Ideen, wie man das ganze denn nun sinnvoll integriert und nutzt, vielerorts noch in den Kinderschuhen.
Denn die Geschwindigkeit des Anschlusses und die theoretisch/mathematische Zahl der PCs pro Schüler sind nur die eine Seite der Medaille. Was daraus gemacht wird, darüber entscheiden Konzepte und das inhaltliche Angebot.
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Newsmeldung von Schulen ans Netz
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