Das vierteljährlich erscheinende HIS-Magazin ist aktuell mit der dritten Ausgabe 2008 erschienen. Im Zentrum der Ausgabe steht die Entwicklung des Studienabbruchs. Immer noch gibt es in einigen Fächern Abbruchquoten von mehr als 30 Prozent.
Das vorgelegte Zahlenmaterial ist interessant und zeigt einige Dinge auf, die ich so nicht erwartet hätte.
"Überraschend hoch fällt der Studienabbruch in den Bachelor-Studiengängen aus. Dabei beschränken sich die Berechnungen ausschließlich auf die Studienanfänger der Jahre 2000 bis 2004. Für sie liegt die Quote der Studienaufgabe an Universitäten bei 25 % und an Fachhochschulen bei 39 %" (Quelle: HIS:Magazin 3|2008)
Zugegeben - das erwähnt auch der Leitartikel im Magazin - sind die ersten Jahre der Studiengänge sicherlich noch nicht repräsentativ für die Studiengänge. Dafür ist an den Hochschulen zu viel im Umbruch und die Bachelor/Master-Studiengänge sind für beide Seiten zu neu und man sammelt überall Erfahrungen. Aus meinem Arbeitsalltag an der Universität kann ich das so nur bestätigen - für mich spielt dann vor allem die IT und ihre Unterstützung zum Ablauf vor allem der neuen Studiengänge eine Rolle. Neben vielen Ansätzen und Lösungen gibt es auch hier sicher immer Spielraum nach oben und vor allem entwickeln sich die Ideen oft erst mit den neu auftretenden Problemen.
Das Magazin steht dankenswerterweise komplett kostenlos als PDF zur Verfügung.
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