Die Universität Bonn hat gemeinsam mit IBM eine Studie zum Medienkonsum vorgelegt. In der repräsentativen Studie, durchgeführt vom Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) der Universität Bonn, wurden Konsumenten zu ihrem Umgang und ihren Erwartungen in Bezug auf Medienangebote befragt.
Erstes Ergebnis - das sicher viele auch so eingeschätzt haben: Eine deutliche Mehrheit (71 Prozent) stört sich an Werbeblöcken im Fernsehen und möchte diese am liebsten überspringen.
Handy-Fernsehen spielt bisher kaum eine Rolle, das Interesse daran fällt auch gering aus:
Dagegen haben sich Spiele und hier auch die Online-Spiele deutlich etabliert. Je jünger die Befragten desto mehr spielen elektronisch. Und nach den Ergebnissen wird aktuell Werbung in Online-Spielen (noch?) nicht als störend empfunden. Werbung kommt hier allerdings auch in einem ganz anderen Gewand als der 5-Minutenblock im Fernsehen."Das Interesse der Konsumenten an Handy-TV ist mit derzeit neun Prozent sehr verhalten, obwohl 85 Prozent der Konsumenten bereits davon gehört haben. Ein möglicher Mehrwert des Handy-TV durch die Konsumenten wird aufgrund der Assoziationen mit dem klassischen Fernsehen derzeit nicht gesehen. Auch der Faktor "Mobilität" als solcher liefert offenbar keinen ausreichenden Mehrwert für die Konsumenten. Handy-TV ist heute noch die Lösung für ein Problem, das derzeit niemand hat." (Quelle: PM Universität Bonn)
Die Studie kann mit aktuellem Zahlenmaterial aufwarten. Zwischen Februar und März 2006 wurden insg. 1.000 Menschen telefonisch befragt.
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