Unterschiedliche Trends lassen sich dieser Tage in den
Veröffentlichungen zu den Zahl der Studierenden erkennen. Auf der einen
Seite gehen die Zahlen insgesamt zurück, auf der anderen Seite können
sich manche Universitäten vor dem Ansturm an neuen Studenten kaum
retten.
Am 26. November wurden die Zahlen für NRW vom Statistischen
Landesamt veröffentlicht. Insgesamt wurde dort ein Rückgang von mehr
als 16 Prozent verzeichnet. Zu begründen ist dies wohl mit dem
Studienkontenmodell, mit dem die Karteien der Universitäten wohl jetzt
bereinigt werden.
Aber auch die Neueinschreibungen gingen um 4,4 Prouent im Vergleich zum Vorjahr zurück.
Neben diesen deutliche abnehmenden Zahlen, kann beispielsweise die
Universität Köln nur von einem Ansturm auf die Studienfächer berichten.
So wurden dort mehr als 16.000 Bewerber abgewiesen.
In Köln sind
bis auf zwei Fakultäten alle Fächer inzwischen zulassungsbeschränkt. In
manchen Fächern kommt es zu extremen Bewerbungsbedingungen. So gibt es
in den Medienwissenschaften 36 Studienplätze auf die sich über 1.100
Interessierte bewarben.
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