Es ist schön zu wissen, dass die Redakteure bei Spiegel-Online das Lexikon Wikipedia zu lieben scheinen. Zumindest wird es dort wohl häufig benutzt - und das ist ja eigentlich gar nicht schlechtes. Leider geht man dort mit Quellenangaben etwas sparsam um.
So kommt es uns heute morgen vor, in dem Spiegel-Online Artikel zum "Zauberwürfel" finden sich neben wortgleichen Passagen dann nett umformulierte Teile, die man vorsichtig als grenzwertig bezeichnen kann. Doch vergleichen Sie selbst:
Hier gibt es den Artikel bei Spiegel-Online
Und hier der Artikel bei Wikipedia
Wir empfehlen die letzten beiden Absätze im Spiegel-Artikel - viel Spaß beim Suchen.
Dabei hätte man ja denken können, dass man dort lernt - aber naja .. Ein Plagiat ist dieser Artikel nicht - aber die Passagen stören einfach und würden sich mit Quellenangabe sicher viel besser machen.
Update I
Inzwischen hat man bei Spiegel-Online reagiert und leitet den Absatz mit dem Statement "Laut Internet-Enzyklopädie "Wikipedia"" ein. Zwei Dinge fehlen uns zwar noch, aber man will ja nicht zu kleinlich sein. Die Art "keine Links" zu setzen, bemängeln wir immer wieder (nicht nur beim Spiegel), man könnte doch so wunderbar einen Link auf den Wikipedia-Artikel setzen. Und dann - auch eine ewige Unart bei Spiegel-Online - ändert man einfach den Artikel im laufenden Betrieb und kennzeichnet es nirgends.
Update II
Kaum zu glauben - aber Spiegel-Online hat im Laufe des Tages eine Entschuldigung an den Artikel angehängt und jetzt auch angegeben, dass der Artikel angepasst wurde. Die Welt kann/könnte doch so einfach sein.
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