Da fällt am Wochenende für ca. 40 Minuten Google mehr oder weniger aus - zugegeben, das ist mehr als der üblich umfallende Sack Reis, es zeigt, dass auch bei Google menschliche Fehler möglich sind und es wohl an manchen Ecken fehlende Kontrollen gibt, so dass sich solch ein Fehler bis zum "Frontend" durchbeißen kann. Google unterstellte am Sonntag gegen 15:30 allen Webseiten, sie seien mit "Malware" infiziert - immerhin auch konsequent den eigenen Seiten.
Dass das ganze in so ziemlich allen Medien am Wochenende eine mehr oder weniger große Meldung wert war, zeigt auf der einen Seite die Marktdominanz von Google zeigt aber auch den "Google-Focus" vieler Medien.
Netterweise war ich gerade selbst in einer Google-Recherche und zuerst über die "Achtung-Malware"-Hinweise von Google verwirrt. Dass Google nicht richtig funktioniert ist da nicht der erste Gedanke - und so probierte ich als erstes einen zweiten Browser aus (die Addons in meinem Firefox bekamen den Anfangsverdacht ab). Doch Safari zeigte genau die gleichen Symptome - und damit war ziemlich klar, dass wohl Google spinnt.
Doch die Suchwelt ist ja nicht Google alleine und so ging die Recherche problemlos mit live.com weiter.
Aus meiner Sicht zwei Erkenntnisse - dass Google einmal nicht funktioniert, davon ging man bisher eher weniger aus, aber gut zu wissen, dass dort auch Fehler passieren. Und für mich gilt jedenfalls mein altes Reden - ich bin da relativ emotionslos und fühle mich auch nicht an die "Marken" gebunden, wenn es etwas besseres als Google gibt und sei es nur für 40 Minuten - dann wechsle ich dahin.
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